Von der Begeisterung für Metall und grossen Zukunftsplänen

Hosaini Nemart wollte schon immer einen Beruf ausüben, bei dem er Kopf und Körper gebrauchen kann. Den hat er als Metallbaupraktiker gefunden. «Beim Lesen der Pläne muss ich mich konzentrieren und mir genau überlegen, wie ich beginne. Später benötige ich Kraft, um die Sachen herzustellen, aber ich muss auch haargenau arbeiten, zum Beispiel beim Schweissen.» In einem Jahr ist er ausgebildeter Metallbaupraktiker. Was ist sein Erfolgsrezept? «Man braucht viel Motivation, um zu lernen, man sollte sich gut konzentrieren können, genau arbeiten und vor allem pünktlich sein», meint Hosiani schmunzelnd. Das sei in der Schweiz sehr wichtig. Hosaini ist erst seit vier Jahren in der Schweiz und will noch besser Deutsch lernen. Nach dem Abschluss der Ausbildung will er gleich noch den Metallbauer EFZ und später den Metallbaukonstrukteur anhängen. «Selber einen Plan zeichnen und konstruieren, das reizt mich.» Und Hosaini weiss auch, dass er mit einem Job in der Metallbaubranche gut bedient ist. Als Metallbauer könne man auf der ganzen Welt arbeiten, da viele Sachen wie Brücken, Fenster oder Türen aus Metall seien. Auf die Frage, was ihm besonders gut gefalle, meint er: «Ich habe täglich mit verschiedenen Leuten Kontakt, die kommen aus der ganzen Welt. Ausserdem lerne ich die unterschiedlichsten Maschinen bedienen, und Sport muss ich nicht noch zusätzlich machen, den habe ich bereits während meiner täglichen Arbeit.»

Hosaini Nemart, 21, Metallbaupraktiker im 1. Lehrjahr

Das Porträt von Hosaini Nemart mit allen Informationen zum Beruf Metallbaupraktiker/in jetzt hier als PDF herunterladen.

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