«Es war eine grosse Ehre für mich, an den SwissSkills teilnehmen zu dürfen.»

«Es war eine grosse Ehre für mich, an den SwissSkills teilnehmen zu dürfen.»

Rémy Mornod gewann 2018 die SwissSkills in Freiburg und durfte letztes Jahr an die WorldSkills nach Kazan reisen. Im Interview blickt er zurück auf diese beiden Grossevents und gibt den Kandidaten der SwissSkills Championships 2020 Tipps mit auf den Weg.

metall+du: Was ist das für ein Gefühl, wenn man an den SwissSkills teilnehmen darf?

Rémy Mornod: Es war eine grosse Ehre für mich und es hat mir auch enorm viel Spass gemacht.

m+d: Warst du während des Wettkampfs nervös?

RM: Nein, eigentlich nicht. Ich fühlte mich auch nicht sonderlich gestresst.

m+d: Wie war die Stimmung am Wettkampf?

RM: Die Stimmung war sehr gut. Ich habe mich auch mit den anderen Kandidaten gut verstanden. Wir haben uns ausgetauscht und viel miteinander gelacht. Während des eigentlichen Wettkampfs war die Stimmung natürlich konzentriert und jeder erledigte seinen Auftrag. Spannungen untereinander gab es aber keine. Zu einigen Kandidaten habe ich auch heute sporadisch noch Kontakt.

m+d: Wie hast du dich gefühlt, als du auf dem Podest gestanden bist?

RM: Es war ein Wechselbad der Gefühle. Ich war überrascht, glücklich und auch ein bisschen schockiert. Und ich habe mich sehr gefreut! Ich hätte nicht gedacht, dass ich gewinnen werde. Schweizermeister zu werden, ist etwas ganz Besonderes.

m+d: Hast du Tipps für die Kandidaten der SwissSkills Championships, wie sie mit allfälliger Nervosität umgehen können?

RM: Mein Tipp: Sie sollen sich nicht zu viele Fragen stellen und sich auf die nächsten Arbeitsschritte konzentrieren. Was immer auch passiert, es ist schon ein enormer Leistungsausweis, dabei sein zu dürfen und zu wissen, zu den besten Metallbauern der Schweiz zu gehören.

m+d: Weshalb würdest du eine Teilnahme an den SwissSkills weiterempfehlen?

RM: Die SwissSkills sind eine gute Gelegenheit, um sich mit anderen jungen Berufsleuten aus der ganzen Schweiz zu messen und über seine eigenen Grenzen hinauszuwachsen. Und natürlich machen der Austausch und der Wettbewerb selbst auch Spass.

m+d: Was hat dir der Sieg an den SwissSkills gebracht?

RM: Privat hat sich eigentlich nichts geändert, aber auf beruflicher Ebene öffnet dieser Sieg auf jeden Fall Türen. So bin ich zum Beispiel in diesem Jahr Experte für die Westschweizer Kandidaten an den SwissSkills Championships in Aarberg.

m+d: Letztes Jahr hast du an den WorldSkills in Kazan teilgenommen. Wie war das im Vergleich zu den SwissSkills?

RM: Die WorldSkills waren komplizierter und stressiger. Das Niveau ist nochmal höher. Ausserdem dauert der Wettkampf auch länger. Das erfordert eine noch höhere Konzentration.

m+d: Was war es für ein Gefühl, an einem so grossen Wettbewerb teilnehmen zu können?

RM: Ich fühlte mich geehrt, mein Können mit so vielen jungen Berufsleuten aus der ganzen Welt zu zeigen. Während der Pausen konnte ich mich gut mit meinen Mitstreitern aus derselben Kategorie austauschen. Das war eine interessante Erfahrung. Ausserhalb des Wettbewerbs war ich mit der Schweizer Delegation unterwegs. Das hat auch viel Spass gemacht.

m+d: Auf was freust du dich am meisten, wenn du an die SwissSkills Championships 2020 denkst?

RM: Ich freue mich auf junge, motivierte Metallbauer, die bereit sind ihr Bestes zu geben und ihre eigenen Grenzen auszuloten. Und ich freue mich auf meine neue Aufgabe als Experte.

 

Auf dieser Webseite sowie auf unseren sozialen Netzwerken, Facebook und Instagram, gibt es laufend Neuigkeiten zu den SwissSkills Championships. Der Wettkampf selbst wird live in den Stories und Beiträgen der beiden sozialen Netzwerke geteilt.

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