Die Botschafter stehen in den Startlöchern

Wie begeistert man Jugendliche für die Berufe im Metallbau? Ganz einfach, man nehme eine Truppe von motivierten Metallbauer/innen und sendet sie in Schulen, um Jugendlichen das Werken mit Metall näher zu bringen. Das Projekt «metall+du macht Schule» ist nach der Schulung der Botschafter bereit.

Eine bunt gemischte Truppe aus zwei Metallbauerinnen und 28 Metallbauern aus der West- und der Deutschschweiz machten sich anfangs September auf nach Olten. Die Berufsleute hatten ein Ziel: Ihre Begeisterung für die Metallbaubranche an Schülerinnen und Schüler weiterzugeben.

Nach der Begrüssung durch Metaltec Suisse Leiter Patrick Fus und Projektleiter Thomas Achermann nahm der vollgepackte Nachmittag Fahrt auf. Die Botschafter erfuhren alles rund um die Nachwuchsförderungs-Kampagne metall+du, lernten die breite Kollektion an Hilfsmitteln, wie Flyer, Poster oder Roll-ups sowie Bekleidung kennen und wurden an einem Workshop für den Besuch in den Schulklassen fit gemacht.  

Danach stand das eigentliche Projekt «metall+du macht Schule» im Mittelpunkt. Dabei besuchen die Botschafter Schulen und unterstützen Werklehrer beim Werken mit Metall. Herzstück der Kampagne ist der Botschafter-Koffer, den die Botschafter perfekt für den Einsatz ausrüstet. Im Koffer sind die geplanten Werkstücke – ein Racelette-Öfeli und ein Dragster-Rennwagen – und weitere Hilfsmittel zu finden.

 

Projektleiter Thomas Achermann (links) und Metaltec Suisse-Leiter Patrick Fus führten souverän durch den Anlass.

Erste Erfahrungen konnten bereits bei einem Pilotprojekt gesammelt werden, der Erfahrungsbericht von Joel Nietlisbach und Patrick Burkhard wurde mit viel Interesse verfolgt.

Eine rundum gelungene Schulung, meint Westschweiz-Botschafter Toma Bonomi, Projektleiter bei Righini Metallbau aus Martigny: «Wir wurden gut ins Thema eingeführt und der Tag war interessant. Ich habe neue Leute kennengelernt, die wie ich mit der Ausbildung von Lernenden betreut sind, das ergab eine spannende Diskussion».

Der Tag wurde mit einem Apéro riche abgeschlossen, bei dem die Teilnehmenden ihre Ideen und Fragen rund um ihr neue Aufgabe als Botschafter austauschen konnten.

Für Toma Bonomi ist klar, warum er sich engagiert: «Ich möchte als Botschafter den Jugendlichen im Wallis unseren Beruf sichtbarer machen und den Zugang vereinfachen. Meine grösste Leidenschaft ist es, unsere Lernenden zu begleiten und zu sehen, wie sie das Selbstvertrauen und die Technik erlangen, selbst zu Profis zu werden. Das macht mich sehr stolz.»

Toma Bonomi, Projektleiter bei Righini Metallbau in Martigny, zeigte sich begeistert von der gelungenen Schulung.

Übrigens: Weitere Botschafter sind herzlich willkommen. Interessierte melden sich am besten bei den regionalen Metaltec Vorständen oder auch auf der Geschäftsstelle bei c.baenninger@amsuisse.ch

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