«Die Arbeit im Team macht Spass.»

Aleksandar Antic arbeitet als Metallbaupraktiker in einem Stahl- und Metallbaubetrieb und schliesst seine Ausbildung bald ab. Seine tägliche Arbeit findet vor allem auf Baustellen statt, was ihm sehr gut gefällt, vor allem wegen seines Teams.

Aleksandar Antic ist ein Frühaufsteher. Um 5.00 Uhr klingelt sein Wecker und um 6.15 Uhr ist er bereits in seinem Lehrbetrieb. Dort trifft sich das Team, lädt das benötigte Material in den Transportwagen und ist pünktlich um 7.00 Uhr auf der Baustelle, wo die eigentliche Arbeit beginnt. Aleksandar und sein Team montieren bei den Kunden die unterschiedlichsten Objekte. Sie bauen Fenster ein, wechseln Fassaden aus, montieren Türen oder bauen das Vordach eines Hauses. Meistens ist Aleksandar auf der Baustelle anzutreffen, nur selten arbeitet er in der Werkstatt, das gefällt ihm gut: «Ich bin viel unterwegs von Baustelle zu Baustelle, ich bin gerne draussen und kann immer wieder unterschiedliche Arbeiten ausführen.»

Aleksandar schliesst seine zweijährige Ausbildung zum Metallbaupraktiker bald ab. Deshalb verbringt er im Moment etwas mehr Zeit in der Werkstatt. «Bald ist mein Qualifikationsverfahren, da muss ich noch viel üben. Ich mache noch einige Fehler, aber ich denke, es kommt gut. Ich habe ja noch etwas Zeit.» Was er nach seiner Ausbildung zum Metallbaupraktiker machen möchte, liegt für ihn auf der Hand. Er wird mit grösster Wahrscheinlichkeit noch den Metallbauer EFZ absolvieren, das bedeutet für ihn eine verkürzte Lehrzeit von drei Jahren. Aleksandar ist erst vor vier Jahren in die Schweiz gekommen und hatte Mühe mit der deutschen Sprache. Jetzt spricht er fliessend Deutsch und ist stolz. «Das meiste habe ich bei meiner täglichen Arbeit gelernt, anders geht es nicht.» Die Sprachschwierigkeiten waren auch der Ausschlag, dass er sich für den Metallbaupraktiker und nicht den Metallbauer EFZ entschied. Für ihn genau der richtige Weg. «Jetzt kann ich besser Deutsch und bin bereit für die Ausbildung zum Metallbauer.» Auf die Idee, eine Ausbildung im Metallbau zu machen, hatte ihn sein Onkel gebracht. Auch er ist Metallbauer, und Aleksandar kam so schon als Kind in Berührung mit der Metallbaubranche. «Für mich war klar, dass ich Metallbauer schnuppern möchte, das habe ich getan – gleich zweimal. Und es hat mich überzeugt.»

Heute ist er zufrieden mit seiner Wahl. Besonders schön findet Aleksandar, dass er es mit vielen unterschiedlichen Leuten zu tun hat: «Wir arbeiten im Team und treffen auf den Baustellen immer wieder neue Leute, das gefällt mir. Ich habe gelernt, dass es zusammen einfacher geht als allein. Gerade wenn wir schwere Dinge montieren, ist die Hilfe von anderen Leuten unerlässlich. Und logischerweise macht die Arbeit im Team auch einfach mehr Spass.» Was gefällt ihm sonst noch an seinem Job? Wie aus der Pistole geschossen meint Aleksandar: «Das Schweissen!» Es brauche viel Feingefühl, Erfahrung und Können, eine Aufgabe, die er gerne macht und die mit jedem Mal besser wird. Das Einzige, was Aleksandar nicht mag, ist Schnee. «Im Winter draussen auf der Baustelle zu montieren und es schneit und der Wind pfeift um die Ecken, na ja, da gibt es sicher Schöneres. Dafür geniesse ich es im Sommer umso mehr.» Welche Voraussetzungen braucht es, um den Beruf Metallbaupraktiker zu lernen? Aleksandar meint, einen starken Charakter müsse man haben und Köpfchen. Schliesslich gehe es immer wieder darum, neue und kreative Lösungen zu finden und umzusetzen.

Aleksandar Antic, 18, Metallbaupraktiker im 2. Lehrjahr

Das Porträt von Aleksander Antic mit allen Informationen zum Beruf Metallbaupraktiker/in jetzt hier als PDF herunterladen.

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