SwissSkills 2020

Die Metallbauer in den Medien

Lars Rotach ist Schweizermeister!

Vom 1. bis 4. September 2020 fanden im Bildungszentrum Aarberg die nationalen Berufsmeisterschaften im Metallbau statt. An zwei Wettkampftagen stellten 15 junge Metallbauer aus der Deutschschweiz, der Romandie und dem Tessin ihr Fachwissen unter Beweis. Lars Rotach aus Ulisbach (Büsser Metallbau AG, Mosnang) konnte sich gegen seine Konkurrenz durchsetzen und gewann die Goldmedaille. Zweiter wurde Mattia Porta aus Malesco (Officine Ghidoni SA, Riazzino) und Bronze gewann Romain Giuriani aus Avusy (CFPC Genève, Petit-Lancy).

Während zwei anspruchsvollen Wettkampftagen zeigten die jungen Metallbauer ihr Können. Dabei spielte nicht nur das Fachwissen im praktischen Bereich, sondern auch die mentale Stärke eine wichtige Rolle. Am ersten Wettkampftag erhielten die 15 Teilnehmer einen Plan sowie das benötigte Material und mussten am Ende des zweiten Tages ein komplexes Werkstück fertiggestellt haben. In diesem Jahr war die Aufgabe einem chinesischen Tempel nachempfunden. Dies weil der Gewinner der SwissSkills im nächsten Jahr die Schweiz an den WorldSkills in Shanghai vertreten darf.

Bewertet wurden die fertigen Arbeiten anschliessend von einem sechsköpfigen Expertenteam anhand vordefinierter und messbarer Kriterien. Beurteilt wurden auch die Qualität der Schweissnähte, die Verarbeitung der verschiedenen Metalle, die verschiedenen Arbeitstechniken, die Ästhetik und die Funktionalität der gefertigten Arbeiten. Aber auch die Metallbauer selbst wurden bezüglich Zeitmanagement sowie ihrem Umgang mit Stress im Wettkampfmodus geprüft. Am Freitagabend wurden die glücklichen Gewinner im Bildungszentrum Aarberg ausgezeichnet, die Medaillen übergab dabei die Thurgauer Nationalrätin und Metallbauunternehmerin Diana Gutjahr. Belohnt wurden die drei Erstplatzierten mit Bildungsgutscheinen, mit denen sie ihre künftige Weiterbildung finanzieren können.

Wir gratulieren den Gewinnern aber auch allen Teilnehmern zu dieser ausserordentlichen Leistung!

Hektischer Endspurt an den SwissSkills

An Tag zwei der SwissSkills Championships mussten die Kandidaten einen Gang höher schalten. Nach dem Mittag nahm der chinesische Tempel langsam Form an, doch es gab noch immer viel zu tun. Es war den jungen Metallbauern anzusehen, dass der Zeitdruck hoch ist. Manch einer schielte auch mal kurz zur Konkurrenz hinüber. Der Konzentration tat dies jedoch keinen Abbruch. Jeder einzelne der jungen Männer fokussierte sich auf sein eigenes Werkstück.

Einige Kandidaten wurden heute von Familienangehörigen oder dem Lehrmeister angefeuert – natürlich aus der Distanz. Das gab ihnen einen zusätzlichen Motivationsschub. Auch die SwissSkills-Delegation schaute heute Nachmittag auf dem Gelände vorbei.

Um 18 Uhr wird der Wettbewerb beendet und die finalen Arbeiten anschliessend vom Expertenteam bewertet. Morgen Freitag findet um 17 Uhr die Siegerehrung im Bildungszentrum Aarberg statt.

Die Siegerehrung wird live via YouTube übertragen und kann unter folgendem Link angesehen werden.

Arbeitsreicher erster Tag an den SwissSkills

Heute Morgen um 8 Uhr starteten die SwissSkills Championships 2020 im Metallbau. Die 16 Kandidaten fanden sich im Bildungszentrum Aarberg ein und studierten zuerst den Plan des Werkstücks. Die jungen Metallbauer fertigen in diesem Jahr einen chinesischen Tempel an. Dieser soll sie auf die WorldSkills 2021 in Shanghai einstimmen, an denen der Gewinner der SwissSkills teilnehmen wird. Um 10 Uhr ging es dann richtig los: Chefexperte Thomas Zurfluh gab den Startschuss. Hochkonzentriert machten sich die Kandidaten gleich an die Arbeit. Den ganzen Tag wurde fleissig gesägt, gebohrt und geschweisst. Thomas Zurfluh ist begeistert von der Leistungsbereitschaft der Metallbauer: «Es ist immer wieder eine Freude, die Jungtalente bei der Arbeit zu sehen.»

Obwohl die Kandidaten von den Experten genaustens beobachtet werden und bereits erste Teile des Werkstücks zur Bewertung abgeben mussten, scheint kaum Nervosität in der Luft zu liegen. In den Pausen fachsimpeln sie untereinander und tauschen sich über bereits getane Arbeitsschritte aus. Wenn es morgen Nachmittag dem Ende zu geht, wird es bestimmt hektischer.

«Ich freue mich auf einen fairen Wettkampf und interessante Kandidaten.»

Thomas Zurfluh ist seit 2012 als Experte für die SwissSkills tätig. 2010 gewann er diese selbst und wurde ein Jahr später in London an den WorldSkills Vizeweltmeister. Im Interview erzählt er von seinen Erfahrungen an den Berufsmeisterschaften und was die Arbeit als Experte beinhaltet.

metall+du: Die SwissSkills finden dieses Jahr in einem anderen Rahmen statt. Was bedeutet das für deinen Job als Experte?

Thomas Zurfluh: Für meine Aufgabe als Experte gibt es keine grossen Änderungen. Das Feeling wird jedoch sicher anders sein, da die SwissSkills dieses Jahr im kleinen Rahmen stattfinden.

m+d: Gibt es organisatorische Herausforderungen, die ihr in Aarberg meistern müsst?

TZ: Das Bildungszentrum in Aarberg hat eine sehr gute Infrastruktur, die wir nutzen können. Da nun jedoch viele Kurse verschoben werden mussten, ist das BZA entsprechend stark ausgelastet. Es braucht eine detaillierte Abstimmung mit dem Personal vor Ort, damit alles rund läuft. Dazu gehört auch eine saubere Planung der COVID-19-Schutzmassnahmen, die von A bis Z im Ablauf mit eingebunden werden.

m+d: Du hast selbst bereits an nationalen und internationalen Berufsmeisterschaften teilgenommen. Was hat dich jeweils besonders beeindruckt?

TZ: Als Teilnehmer war für mich die Grösse der Wettbewerbe beeindruckend. Überwältigend waren die Emotionen, vor allem bei der Anfangs- und Schlusszeremonie. Besonders gefallen hat mir auch der Zusammenhalt im Schweizer Team. Wir gingen als Einheit gemeinsam an die WorldSkills. 2017 durfte ich als Workshop-Manager in Abu Dhabi dabei sein, das war auch sehr interessant und der Druck ist natürlich erheblich kleiner, als wenn man selbst Teilnehmer ist. Ich empfinde die WorldSkills wie eine grosse Familie.

m+d: Was hast du von den Wettbewerben mitgenommen?

TZ: Von den Wettbewerben habe ich vorwiegend die Emotionen noch in Erinnerung. Prägender war sicher die Vorbereitungszeit für die WM, besonders das Mentaltraining. Das hat mir viel gebracht und ich wende es in meinem Alltag und im Berufsleben auch heute noch oft an. Weiter war der Zusammenhalt im Schweizer Team sehr gut. Wir haben nach wie vor jedes Jahr ein gemeinsames Teamweekend, an dem wir uns wiedersehen und gemeinsam Zeit verbringen.

m+d: Auf was achtet ihr, wenn ihr die Kandidaten bewertet?

TZ: Grundsätzlich wird erst zum Schluss das fertige Werkstück der Kandidaten bewertet. Während des Wettbewerbs schauen wir auf ein logisches und strukturiertes Vorgehen und auf handwerkliches Geschick. Da dies jedoch kein fixer Bewertungsbestandteil ist, gibt uns das in erster Linie einen Eindruck, ob sich jemand für die WorldSkills eignet oder nicht. Dabei sind die Leidenschaft für den Beruf, die Begeisterung für den Wettkampf, ein hohes Mass an handwerklichem Geschick, aber auch ein stabiles privates und berufliches Umfeld sehr wichtig.

m+d: Wie werden die Kandidaten bewertet?

TZ: Wir haben ein Bewertungsraster, nach dem die Punkte vergeben werden. Neben klar definierten Massen wird technische Richtigkeit, sprich Ebenheit, Parallelität und Rechtwinkligkeit kontrolliert. Weiter werden auch die ganze Verarbeitung, die Funktion der einzelnen Bauteile und der Gesamteindruck überprüft. Wichtig ist dabei, dass alle Kandidaten gleich bewertet werden, damit dann auch wirklich der Beste gewinnt.

m+d: Was gefällt dir an deiner Tätigkeit als Experte am besten?

TZ: Dabei zu sein, wenn sich die Besten der Schweiz messen. Es ist jedes Jahr interessant zu beobachten, wie sich die verschiedenen Kandidaten in einem fairen Wettkampf messen.

m+d: Welchen Rat möchtest du den Teilnehmenden mitgeben?

TZ: Immer Vollgas geben!

m+d: Auf was freust du dich am meisten?

TZ: Ich freue mich am meisten auf den Wettkampf selbst. Es ist interessant zu sehen, wie die Kandidaten sich bewegen, wie sie vorgehen und wie sie arbeiten. Aber ich freue mich auch auf die Bewertung nach getaner Arbeit. Und natürlich zum Schluss auf das Resultat.

 

Auf dieser Webseite sowie auf unseren sozialen Netzwerken, Facebook und Instagram, gibt es laufend Neuigkeiten zu den SwissSkills Championships. Der Wettkampf selbst wird live in den Stories und Beiträgen der beiden sozialen Netzwerke geteilt.

Wir stellen vor: Joel Kugler aus Rebstein (SG)

An der Vorselektion in Buchs SG am 15. August 2020 wurden die letzten Kandidaten für die SwissSkills Championships im September bekanntgegeben.

Mit dabei ist auch Joel Kugler aus Rebstein, tätig bei der Paul Zellweger AG in Diepoldsau:

 

Wie bin ich zum Beruf Metallbauer gekommen?

 

Ich habe den Tag der offenen Tür einer Metallbaufirma besucht und war sehr beeindruckt. Nach verschiedenen Schnupperlehren bin ich zum Schluss gekommen, dass mich der Beruf Metallbauer am meisten interessiert.

 

Was begeistert mich an diesem Beruf?

 

Mich begeistert das Arbeiten mit Metall im Allgemeinen. Ich mag vor allem die verschiedenen Schweissverfahren.

 

Meine Motivation, um an den SwissSkills teilzunehmen?

 

Nicht jeder bekommt diese Chance, aber ich möchte die meine nutzen und mein Bestes geben.

 

Meine Hobbies

 

Töffrennen fahren, Faustball

 

Mein persönliches Motto

 

Augen zu und durch.

 

Wir stellen vor: Wendel Preisig aus Schwellbrunn (AR)

An der Vorselektion in Buchs SG am 15. August 2020 wurden die letzten Kandidaten für die SwissSkills Championships im September bekanntgegeben.

Mit dabei ist auch Wendel Preisig aus Schwellbrunn, tätig bei der Schoch Metallbau AG in Herisau:

 

Wie bin ich zum Beruf Metallbauer gekommen?

 

Ich wollte entweder Zimmermann oder Metallbauer werden. Da mir die Metallbearbeitung schon immer Spass gemacht hat, habe ich mich für diesen Beruf entschieden.

 

Was begeistert mich an diesem Beruf?

 

Die verschiedenen Schweissverfahren mag ich am liebsten.

 

Meine Motivation, um an den SwissSkills teilzunehmen?

 

2014 durfte ich mit meiner Oberstufenklasse die SwissSkills in Bern besuchen, was mich sehr beeindruckt hat. Eines meiner Ziele war seither, selbst einmal an den SwissSkills teilnehmen zu können. Jetzt ist es so weit und ich möchte natürlich gewinnen.

 

Meine Hobbies

 

Turnverein, Badminton, Unihockey. Ausserdem habe ich gemeinsam mit Freunden eine Werkstatt, in der wir Motoren von Autos, Töffs etc. reparieren.

 

Mein persönliches Motto

 

Zielgerichtet voraus!

 

Wir stellen vor: Joel Herbert aus Berg (TG)

An der Vorselektion in Buchs SG am 15. August 2020 wurden die letzten Kandidaten für die SwissSkills Championships im September bekanntgegeben.

Mit dabei ist auch Joel Herbert aus Berg, tätig bei der Pfister Metallbau AG in Mauren:

 

Wie bin ich zum Beruf Metallbauer gekommen?

 

Mit 14 Jahren durfte ich bei meinem Onkel im Metallbaubetrieb mithelfen und habe anschliessend noch eine Schnupperlehre gemacht. Für mich war ab da klar, dass ich Metallbauer werden möchte.

 

Was begeistert mich an diesem Beruf?

 

Dass man von Grund auf etwas aufbauen kann und am Schluss das Endprodukt sieht.

 

Meine Motivation, um an den SwissSkills teilzunehmen?

 

Ich möchte diese einmalige Chance nutzen, um meine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

 

Meine Hobbies

 

Fussball, Freunde treffen

 

Mein persönliches Motto

 

Man lebt nur einmal.

 

Wir stellen vor: Lars Rotach aus Ulisbach (SG)

An der Vorselektion in Buchs SG am 15. August 2020 wurden die letzten Kandidaten für die SwissSkills Championships im September bekanntgegeben.

Mit dabei ist auch Lars Rotach aus Ulisbach, tätig bei der Büsser Metallbau AG in Mosnang:

 

Wie bin ich zum Beruf Metallbauer gekommen?

 

Ich habe mehrere Schnupperlehren in verschiedenen Berufen gemacht. Die Ausbildung zum Metallbauer hat mir am besten gefallen.

 

Was begeistert mich an diesem Beruf?

 

Mich begeistert, dass ich sowohl in der Werkstatt wie auch auf der Baustelle arbeiten kann und dass ich jeweils das Endprodukt meiner Arbeit sehe.

 

Meine Motivation, um an den SwissSkills teilzunehmen?

 

Motiviert wurde ich durch Michael Schafflützel, der ebenfalls bei der Büsser Metallbau AG arbeitet und 2006 Schweizer Meister sowie 2007 Vizeweltmeister in Japan wurde. Ich werde mein Bestes, bin mir aber der starken Konkurrenz bewusst.

 

Meine Hobbies

 

Auf dem Bauernhof meines Onkels helfen, Metallbauarbeiten für Kollegen etc. ausführen.

 

Mein persönliches Motto

 

Grind abe ond seckle!

 

Vorselektion in Buchs SG für die SwissSkills Championships 2020

Am Samstag, 15. August 2020 fand im Bildungszentrum der Metaltec Ost in Buchs SG die letzte Vorselektion für die SwissSkills Championships im September statt.

Organisiert und durchgeführt wurde die Vorselektion durch die Kantonalverbände Metaltec Ost, Metaltec TG und Metaltec GR. Die Vorausscheidung wäre bereits im Frühling geplant gewesen, musste aber wegen Corona verschoben werden.

Die jungen Metallbauer bewältigten die gleiche Aufgabe wie bereits die Kandidaten in Lenzburg. Die Chefexperten der Kantone St. Gallen und Thurgau bewerteten anschliessend die Ausführung.

Die letzten vier Kandidaten für den Wettbewerb im September werden am Dienstag bekanntgegeben.

Wir stellen vor: Samuel Villiger aus Auw (AG)

An der Vorselektion in Lenzburg am 7. August 2020 wurden weitere Kandidaten für die SwissSkills Championships im September bekanntgegeben.

Mit dabei ist auch Samuel Villiger aus Auw, tätig bei der SUTER & PARTNER, METALLBAU AG in Auw:

 

Wie bin ich zum Beruf Metallbauer gekommen?

 

Über das Ferienpass-Angebot eines Metallbauunternehmens habe ich den Beruf kennengelernt. Nach einer weiteren Schnupperlehre war für mich klar: Das ist der Beruf, den ich erlernen möchte.

 

Was begeistert mich an diesem Beruf?

 

Ich schweisse sehr gerne. Besonders faszinierend finde ich ausserdem den Fassadenbau, da man das Endergebnis sieht.

 

Meine Motivation, um an den SwissSkills teilzunehmen?

 

Ich bin an der QV-Feier darauf aufmerksam geworden. Als ich die Einladung für die Vorselektion erhalten habe, freute mich das sehr. Mein Ziel ist es, unter die Top 5 zu kommen.

 

Meine Hobbies

 

Turnverein und Guggenmusik.

 

Mein persönliches Motto

 

Schritt für Schritt.

 

Wir stellen vor: Samuel Camenzind aus Rigi Kaltbad (LU)

An der Vorselektion in Lenzburg am 7. August 2020 wurden weitere Kandidaten für die SwissSkills Championships im September bekanntgegeben.

Mit dabei ist auch Samuel Camenzind aus Rigi Kaltbad, tätig bei der Theiler Team GmbH in Vitznau:

 

Wie bin ich zum Beruf Metallbauer gekommen?

 

Ich wollte unbedingt einen handwerklichen Beruf erlernen und hatte die Wahl zwischen Holz und Metall. Gemeinsam mit meinem Vater habe ich hobbymässig viel mit Holz gearbeitet. Trotzdem hat mich die Arbeit mit Metall schlussendlich mehr interessiert.

 

Was begeistert mich an diesem Beruf?

 

Die verschiedenen Schweissverfahren und dass ich etwas erbauen und zusammenfügen kann, das hält.

 

Meine Motivation, um an den SwissSkills teilzunehmen?

 

Von der Teilnahme kann ich nur profitieren. Es freut mich, dass ich diese Chance bekomme und ich möchte natürlich gewinnen.

 

Meine Hobbies

 

Snowboard, Gleitschirmfliegen, Bouldern, Kampfsport.

 

Mein persönliches Motto

 

Man kann nur gewinnen.

 

Wir stellen vor: Niklas Klöti aus Lufingen (ZH)

An der Vorselektion in Lenzburg am 7. August 2020 wurden weitere Kandidaten für die SwissSkills Championships im September bekanntgegeben.

Mit dabei ist auch Niklas Klöti aus Lufingen, tätig bei Schmiede-Metallbau Brunner in Oberembrach:

 

Wie bin ich zum Beruf Metallbauer gekommen?

 

Ich durfte an verschiedenen Orten schnuppern und das war sehr interessant. Besonders gefallen hat mir das Schmieden, weshalb ich meine Ausbildung als Metallbauer EFZ mit der Fachrichtung Schmied absolviert habe.

 

Was begeistert mich an diesem Beruf?

 

Dass ich kreativ sein kann und sehe, was ich gemacht habe.

 

Meine Motivation, um an den SwissSkills teilzunehmen?

 

Ein Freund von mir ist Hufschmied und hat selbst mal an den SwissSkills mitgemacht. Ich habe mich dann darüber informiert und das Konzept interessant gefunden. Ich freue mich, dass ich nun selber dabei sein darf.

 

Meine Hobbies

 

Fitness, Ski- und Snowboardfahren.

 

Mein persönliches Motto

 

Immer wieder Neues kennenlernen.

 

Wir stellen vor: Mischa Maurer aus Reitnau (AG)

An der Vorselektion in Lenzburg am 7. August 2020 wurden weitere Kandidaten für die SwissSkills Championships im September bekanntgegeben.

Mit dabei ist auch Mischa Maurer aus Reitnau, tätig bei Morgenthaler Metallbau in Attelwil:

 

Wie bin ich zum Beruf Metallbauer gekommen?

 

Für mich war immer klar, dass ich etwas Handwerkliches machen möchte. Aus einer Auswahl fiel die Entscheidung dann auf den Beruf Metallbauer.

 

Was begeistert mich an diesem Beruf?

 

Dass ich viele verschiedene Dinge anfertigen kann und dazu verschiedenste Techniken benötige. Ausserdem mag ich die Bearbeitung von Metall im Allgemeinen.

 

Meine Motivation, um an den SwissSkills teilzunehmen?

 

Ich möchte diese einmalige Chance nutzen. Wenn es klappt, wäre ich sehr glücklich. Wenn nicht, ist das auch nicht so schlimm. Ich werde auf jeden Fall vollen Einsatz zeigen.

 

Meine Hobbies

 

Motocross fahren, Schiessen 300 Meter.

 

Mein persönliches Motto

 

Freude haben an dem, was man macht.

 

Wir stellen vor: Tobias Zgraggen aus Attinghausen (UR)

An der Vorselektion in Lenzburg am 7. August 2020 wurden weitere Kandidaten für die SwissSkills Championships im September bekanntgegeben.

Mit dabei ist auch Tobias Zgraggen aus Attinghausen, tätig bei der Metall-Total GmbH in Seedorf:

 

Wie bin ich zum Beruf Metallbauer gekommen?

 

Ich habe verschiedene Schnupperlehren gemacht. Der Beruf Metallbauer hat mir am besten gefallen.

 

Was begeistert mich an diesem Beruf?

 

Ich mag vor allem die Ausführung von Montagearbeiten, da man anschliessend das Resultat sieht.

 

Meine Motivation, um an den SwissSkills teilzunehmen?

 

Ich möchte neue Erfahrungen sammeln und werde vollen Einsatz geben.

 

Meine Hobbies

 

Töff fahren, auf dem Bauernhof meines Onkels helfen.

 

Mein persönliches Motto

 

Schritt für Schritt.

 

Wir stellen vor: Elia Meyer aus Grosswangen (LU)

An der Vorselektion in Lenzburg am 7. August 2020 wurden weitere Kandidaten für die SwissSkills Championships im September bekanntgegeben.

Mit dabei ist auch Elia Meyer, tätig bei Meyer Blechtechnik in Grosswangen:

Wie bin ich zum Beruf Metallbauer gekommen?  

Durch den Familienbetrieb bin ich automatisch mit dem Beruf Metallbauer in Kontakt gekommen. Die Montagearbeiten der Metallbauer waren für mich ausschlaggebend, weshalb ich mich für diesen Beruf und nicht für eine Lehre als Anlage- und Apparatebauer entschieden habe.

 

Was begeistert mich an diesem Beruf?

 

Dass ich sehe, was ich gemacht habe.

 

Meine Motivation, um an den SwissSkills teilzunehmen?

 

Ich habe nichts zu verlieren und versuche deshalb mein Glück an den SwissSkills. Natürlich werde ich mein Bestes geben.

 

Meine Hobbies

 

Skifahren, Töff und Motocross fahren.

 

Mein persönliches Motto

 

Ich bin für vieles zu haben.

 

«Es war eine grosse Ehre für mich, an den SwissSkills teilnehmen zu dürfen.»

Rémy Mornod gewann 2018 die SwissSkills in Freiburg und durfte letztes Jahr an die WorldSkills nach Kazan reisen. Im Interview blickt er zurück auf diese beiden Grossevents und gibt den Kandidaten der SwissSkills Championships 2020 Tipps mit auf den Weg.

metall+du: Was ist das für ein Gefühl, wenn man an den SwissSkills teilnehmen darf?

Rémy Mornod: Es war eine grosse Ehre für mich und es hat mir auch enorm viel Spass gemacht.

m+d: Warst du während des Wettkampfs nervös?

RM: Nein, eigentlich nicht. Ich fühlte mich auch nicht sonderlich gestresst.

m+d: Wie war die Stimmung am Wettkampf?

RM: Die Stimmung war sehr gut. Ich habe mich auch mit den anderen Kandidaten gut verstanden. Wir haben uns ausgetauscht und viel miteinander gelacht. Während des eigentlichen Wettkampfs war die Stimmung natürlich konzentriert und jeder erledigte seinen Auftrag. Spannungen untereinander gab es aber keine. Zu einigen Kandidaten habe ich auch heute sporadisch noch Kontakt.

m+d: Wie hast du dich gefühlt, als du auf dem Podest gestanden bist?

RM: Es war ein Wechselbad der Gefühle. Ich war überrascht, glücklich und auch ein bisschen schockiert. Und ich habe mich sehr gefreut! Ich hätte nicht gedacht, dass ich gewinnen werde. Schweizermeister zu werden, ist etwas ganz Besonderes.

m+d: Hast du Tipps für die Kandidaten der SwissSkills Championships, wie sie mit allfälliger Nervosität umgehen können?

RM: Mein Tipp: Sie sollen sich nicht zu viele Fragen stellen und sich auf die nächsten Arbeitsschritte konzentrieren. Was immer auch passiert, es ist schon ein enormer Leistungsausweis, dabei sein zu dürfen und zu wissen, zu den besten Metallbauern der Schweiz zu gehören.

m+d: Weshalb würdest du eine Teilnahme an den SwissSkills weiterempfehlen?

RM: Die SwissSkills sind eine gute Gelegenheit, um sich mit anderen jungen Berufsleuten aus der ganzen Schweiz zu messen und über seine eigenen Grenzen hinauszuwachsen. Und natürlich machen der Austausch und der Wettbewerb selbst auch Spass.

m+d: Was hat dir der Sieg an den SwissSkills gebracht?

RM: Privat hat sich eigentlich nichts geändert, aber auf beruflicher Ebene öffnet dieser Sieg auf jeden Fall Türen. So bin ich zum Beispiel in diesem Jahr Experte für die Westschweizer Kandidaten an den SwissSkills Championships in Aarberg.

m+d: Letztes Jahr hast du an den WorldSkills in Kazan teilgenommen. Wie war das im Vergleich zu den SwissSkills?

RM: Die WorldSkills waren komplizierter und stressiger. Das Niveau ist nochmal höher. Ausserdem dauert der Wettkampf auch länger. Das erfordert eine noch höhere Konzentration.

m+d: Was war es für ein Gefühl, an einem so grossen Wettbewerb teilnehmen zu können?

RM: Ich fühlte mich geehrt, mein Können mit so vielen jungen Berufsleuten aus der ganzen Welt zu zeigen. Während der Pausen konnte ich mich gut mit meinen Mitstreitern aus derselben Kategorie austauschen. Das war eine interessante Erfahrung. Ausserhalb des Wettbewerbs war ich mit der Schweizer Delegation unterwegs. Das hat auch viel Spass gemacht.

m+d: Auf was freust du dich am meisten, wenn du an die SwissSkills Championships 2020 denkst?

RM: Ich freue mich auf junge, motivierte Metallbauer, die bereit sind ihr Bestes zu geben und ihre eigenen Grenzen auszuloten. Und ich freue mich auf meine neue Aufgabe als Experte.

 

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Vorselektion in Lenzburg für die SwissSkills Championships 2020

Am Freitag, 7. August 2020 fand in Lenzburg eine weitere Vorselektion für die SwissSkills Championships 2020 statt.

Insgesamt elf Kandidaten aus diversen Deutschschweizer Kantonen sind dabei auf Herz und Nieren geprüft worden. Projektleiter Roger Müller ist zufrieden mit dem Tag: „Alle Kandidaten haben gut gearbeitet und sind fertig geworden. Jetzt geht es an die Bewertung.“

Die Arbeitsgruppe rechnet damit, dass die qualifizierten Kandidaten für die SwissSkills Championships 2020, die vom 1. – 4. September 2020 im Bildungszentrum Aarberg stattfinden werden, am Dienstag bekanntgegeben werden können.

Am Samstag, 15. August 2020 findet in der Ostschweiz die letzte Vorselektion statt.

Wir stellen vor: Mattia Porta aus dem Tessin

Die Vorselektion für die Teilnehmenden an den SwissSkills Championships vom 1. – 4. September in Aarberg läuft auf Hochtouren. Auch ein Kandidat aus dem Kanton Tessin wird an den SwissSkills teilnehmen:

Mattia Porta aus Malesco (I), tätig bei Officine Ghidoni SA in Riazzino (TI)

Wie bin ich zum Beruf Metallbauer gekommen?

 

Ich habe mich für diesen Beruf entschieden, weil ich neugierig auf die Vielfältigkeit der Arbeiten und die verschiedenen Materialien war.

 

Was begeistert mich an diesem Beruf?

 

Am meisten freue ich mich jeweils, wenn eine Arbeit fertiggestellt ist. Das ist ein gutes Gefühl.

 

Meine Motivation, um an den SwissSkills teilzunehmen?

 

Meine Motivation, an den SwissSkills teilzunehmen, ist, dass ich meine Fähigkeiten unter Beweis stellen kann und das vor allem im Wettbewerb mit anderen.

 

Meine Hobbies?

 

Ich habe nicht viele Hobbys, aber ich bin sehr gerne in den Bergen unterwegs.

 

Mein persönliches Motto? Das Metall, die Zukunft.