Ausbildung

SwissSkills 2020 werden in den Herbst 2022 verschoben

Die als Grossveranstaltung zwischen dem 9. und 13. September 2020 in Bern geplanten zentralen Schweizer Berufsmeisterschaften SwissSkills 2020 werden bedingt durch die Corona-Pandemie in den Herbst 2022 verschoben. Durch ein Ersatzformat soll sichergestellt werden, dass Schweizer Berufsmeisterschaften auch im Jahr 2020 durchgeführt werden können und die Berufsbildung ein mediales Schaufenster erhält.

Alle Informationen zu diesem Entscheid finden sich hier.

metall+du macht Schule

Botschafter von Metaltec Suisse, die Schulklassen im Werkunterricht besuchen, sollen Jugendliche für eine Lehre in der Metallbaubranche begeistern. Ziel des Pilotprojekts ist es, jungen Menschen das Arbeiten mit Metall näher zu bringen und aufzuzeigen, welche spannenden Berufswege es im Metallbau gibt. Ein erster Durchgang fand bereits statt.

Hier geht es zum kompletten Artikel inklusive Interview mit dem teilnehmenden Werklehrer.

Wie weiter nach der Lehre?

Eine Lehre in der Metallbaubranche bietet zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten.

So kann man sich zum Beispiel zum/zur Metallbau-, Werkstatt- und Montageleiter/In BP, Metallbaukonstrukteur/In BP, Metallbaumeister/In HFP weiterbilden.

AM Suisse bietet zu diesen drei Weiterbildungen eine am 9. April 2020 eine Infoveranstaltung an. Der Flyer kann hier heruntergeladen werden.

 

„Die Arbeit mit Metall liegt mir.“

metall+du hat den 1. Lehrjahr-Lernenden Louis Boeglin zum Interview getroffen. Der junge Metallbauer hat im Sommer seine Lehre bei der Senn AG in Oftringen begonnen. Im Gespräch erzählt er unter anderem wie ihm die Umstellung gelungen ist und weshalb er sich für eine Lehre als Metallbauer entschieden hat.

metall+du: Im Sommer hast du deine Lehre begonnen. Wie hast du gestartet?
Louis Boeglin: Ich habe sehr gut in meine Lehre gestartet. Mit dem Team verstehe ich mich super und ich bekomme Arbeit, die von der Schwierigkeit her dem 1. Lehrjahr entspricht. Ich fühle mich in meinem Lehrbetrieb gut aufgehoben und betreut.

m+d: Wie ist dir die Umstellung von der Schule in die Lehre gelungen?
LB: Die grösste Umstellung war sicher die Arbeitszeit. Ich gehe am Morgen früher aus dem Haus und komme am Abend später heim. Die ersten Wochen haben sich wie eine Schnupperlehre angefühlt. Mittlerweile bin ich aber angekommen.

m+d: Weshalb hast du dich für eine Lehre als Metallbauer entschieden?
LB: Ich habe eine Schnupperlehre bei der Senn AG absolviert, welche mir viel Spass gemacht hat. Ich hatte einen guten ersten Eindruck des Betriebes. Die Berufe Informatiker und Schreiner haben mich auch interessiert. Mir war aber schnell klar, dass ich lieber etwas Handwerkliches machen möchte. Die Arbeit mit Metall hat schliesslich besser funktioniert als mit Holz und so habe ich mich für Metallbauer entschieden.

m+d: Welche Aufgabengebiete machen dir am meisten Spass?
LB: Ich bin gerne im Rohbau tätig. Am liebsten schweisse oder schleife ich.

m+d: Welche Aufgabengebiete machen dir weniger Spass?
LB: Tätigkeiten, bei denen man viel Fingerspitzengefühl braucht, wie zum Beispiel das Feilen, das liegt mir noch nicht so gut.

m+d: Gibt es etwas, dass du dir vor Lehrstart anders vorgestellt hättest?
LB: Das Tempo und die geforderte Flexibilität in der Werkstatt hat mich überrascht, obwohl ich zuvor schon davon gewusst habe. Wenn man plötzlich mittendrin ist, fühlt es sich anders an.

m+d: Was hast du bisher gelernt?
LB: Ich konnte in den ersten Monaten bereits viel lernen. Bei einigen Projekten, vor allem was den Rohbau betrifft, kann ich auch schon selbstständig arbeiten. Bei Arbeiten, die ich noch nicht so oft gemacht habe, muss ich noch öfters nachfragen.

m+d: Bist du zufrieden mit der Unterstützung, die dir dein Lehrbetrieb bietet?
LB: Ja, mein Lehrmeister schaut, dass ich genügend gefordert bin. Ich wurde auch bereits vor dem 1. überbetrieblichen Kurs auf die Inhalte vorbereitet und wusste so mehr als andere Teilnehmende.

Bist auch du an einer Lehre als Metallbauer interessiert? Hier findest du alle Infos rund um den Beruf.

2 neue Jungmeisterinnen, 24 neue Jungmeister

Rund 70 Prozent aller diesjährigen Absolventinnen und Absolventen haben die eidgenössische höhere Fachprüfung 2019 bestanden. Die Metallbaubranche hat somit 26 neue Jungmeisterinnen und -meister.
Wir gratulieren herzlich!

Hier geht es zum Artikel, der in der aktuellen Ausgabe von metall erschienen ist.

BOW in Mellingen

In Mellingen fand die Berufsorientierungswoche statt. Zu Beginn wurden den Jugendlichen in einer Präsentation die Berufe näher gebracht. Anschliessend durften Sie in verschiedenen Berufen eine Schnupperlehre absolvieren. Auch die H. Wetter AG aus Stetten war bei dieser Orientierungswoche aktiv mit dabei.

Zukunftstag bei Vettiger Metallbau

Auch bei Vettiger Metallbau in Oberbüren durfte vor zwei Wochen eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern die Welt des Metallbaus näher kennenlernen. Sie verbrachten einen spannenden Tag und durften beim Schweissen, Bohren und Schneiden auch gleich selbst Hand anlegen.

Die im Voraus verschickten Überraschungsboxen haben bei den teilnehmenden Kindern viel Freude ausgelöst.

Zukunftstag in der Berufsschule Lenzburg

An der Berufsschule Lenzburg steht auch dieses Jahr der Zukunftstag wieder unter dem Motto „Mädchen-Technik-los!“. 16 Mädchen haben sich für den 14. November angemeldet, um Einblick in den Beruf Metallbauerin zu erhalten.

Die Schülerinnen dürfen gleich selbst Hand anlegen und werden im Verlauf des Tages ihre eigene Metallrose fertigen. „Zu Beginn des Tages gehen viele Mädchen noch zaghaft mit dem Werkzeug und den Maschinen um. Das legt sich aber oft im Verlauf des Tages“, sagt der Verantwortliche des Tages Martin Strzodka, der diesen Tag nicht zum ersten Mal durchführt.

Das Ziel des Tages ist ein reibungsloser Ablauf und dass die Schülerinnen am Ende ihr fertiges Werkstück mit nach Hause nehmen können. Natürlich sollen die Jugendlichen auch Spass an der Arbeit haben und ein Gefühl dafür zu bekommen, was eine Metallbauerin im Alltag für Aufgaben zu bewältigen hat.

Martin Strzodka bestätigt, dass es an solchen Schnuppertagen einen Unterschied gibt zwischen Mädchen und Jungen: „Mädchen sind am Anfang oft weniger mutig im Umgang mit den Werkzeugen als Jungen. Der Lärm und die sprühenden Funken schrecken sie im Gegensatz zu den Jungen eher ab.

Am späteren Nachmittag sind auch die Eltern der teilnehmenden Schülerinnen in die Berufsschule Lenzburg eingeladen. Bei einem gemeinsamen Apéro werden die Erlebnisse des Tages ausgetauscht und die Werkstücke bewundert. Erfahrungsgemäss sind sowohl die Schülerinnen wie auch ihre Eltern stolz darauf, was an diesem Tag geleistet wurde. „Wir hoffen natürlich sehr, dass unter den Jugendlichen auch zukünftige Metallbauerinnen sind“, sagt Martin Strzodka zum Abschluss.

Mädchen-Technik-los! am Zukunftstag

Am 14. November 2019 ist es wieder soweit: der nationale Zukunftstag steht vor der Tür. Der Tag soll jungen Menschen Perspektiven aufzeigen und ihnen die Berufswahl erleichtern. In der ganzen Schweiz öffnen hunderte von Betrieben, Hochschulen und Organisationen die Türen für den interessierten Nachwuchs. Diverse Spezialprojekte ermöglichen Seitenwechsel für Mädchen und Buben.

Eines dieser Spezialangebote ist das Projekt „Mädchen-Technik-los!“, dass unter anderem durch die AM Suisse unterstützt wird. Ziel ist es, Mädchen für die Berufe in der Metallbaubranche zu begeistern und ihnen zu zeigen, dass dies nicht nur Männerberufe sind. In diesem Jahr werden wieder zahlreiche Schülerinnen den Beruf Metallbauerin entdecken.

Dies können sie unter anderem an der Berufsschule in Lenzburg tun, welche sich zum wiederholten Male am Projekt Mädchen-Technik-los! beteiligt. Einen ausführlichen Bericht zum Zukunftstag in Lenzburg gibt es nächste Woche zu lesen.

Aargauische Berufsschau ab’19

Die Aargauische Berufsschau ab’19 findet vom Dienstag, 3. bis Sonntag, 8. September 2019 auf dem Tägerhard-Gelände in Wettingen statt. Das Gelände ist jeweils von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet.

Metall+du ist ebenfalls mit einem Stand vertreten und bereit, den Jugendlichen sämtliche Fragen rund um die Berufe im Metallbau zu beantworten.

«Das fertige Produkt zu sehen, macht mich sehr stolz.»

Arbeitsbeginn für die angehende Metallbaukonstrukteurin Céline Werren ist 7.00 Uhr. Als Erstes checkt sie ihre Mails und erledigt einige Pendenzen, danach beginnt sie sofort mit ihrem aktuellen Projekt. Ein Kunde hat eine Erweiterung seines Balkons bestellt. Stolz zeigt Céline ihre Zeichnung des Balkons, die sie im CAD-Programm (Computer unterstütztes Zeichnen) erstellt hat. Mit diesem Programm arbeitet sie täglich. Hier entstehen Brücken, Fenster, Fassaden und sogar Fussballstadien. Es ist das tägliche Arbeitsmittel der angehenden Metallbaukonstrukteurin. Neben dem Balkongeländer konstruiert Céline auch eine Treppe im Aussenbereich sowie eine Türe mit speziellem Brandschutzsystem.

Bildquelle: marclatzel.com

Vom Büro auf die Baustelle
Céline sitzt aber nicht den ganzen Tag am Computer. «Ich bin auch auf der Baustelle unterwegs, um sogenannte Massaufnahmen zu machen. Das heisst, ich nehme vor Ort die exakten Masse, um genau arbeiten zu können.» Während des ganzen Projekts steht sie ständig im Kontakt mit den Architekten, den Kunden und den Metallbauern in der Werkstatt, die ihr Objekt herstellen. Céline ist im 1. Lehrjahr in der Ausbildung zur Metallbaukonstrukteurin und liebt ihren Beruf. «Ich habe die Begeisterung für den Metallbau von meinem Vater geerbt. Meine Eltern haben einen eigenen Metallbaubetrieb, und immer wenn wir als Familie mit dem Auto unterwegs sind, machen wir Abstecher, damit uns der Vater die von ihm konstruierten Objekte wie Türen, Balkongeländer oder Vordächer zeigen kann.» Das hat Céline geprägt, obwohl sie zuerst Kleinkindererzieherin werden wollte. Jetzt ist sie aber sehr froh, hat sie sich für den Beruf der Metallbaukonstrukteurin entschieden.

Die Begeisterung ist Céline Werren anzumerken, wenn sie von ihrem Beruf erzählt. «Es ist einfach ein spannender Job und sehr abwechslungsreich. Ich arbeite im Büro mit dem Computer, bin aber auch auf der Baustelle unterwegs. Ich bin ständig in Bewegung, gehe in die Werkstatt und schaue, wie weit meine Konstruktion schon fortgeschritten ist. Ich kann im Team arbeiten und stehe ständig mit unterschiedlichen Personen im Kontakt.» Besonders fasziniert ist Céline von den vielfältigen Konstruktionen, die sie kreieren kann. «Ich mache nie zweimal das Gleiche. Jedes Projekt ist eine Massanfertigung und hat eine andere Ausgangssituation. Man hat immer mit anderen Personen zu tun und das macht es extrem spannend.»

Ein Beruf für alle die Abwechslung möchten
Céline Werren besucht parallel zur vierjährigen Ausbildung die technische BMS. Das sei schon anstrengend, da sie zusätzlich noch viel lernen müsse, meint Céline. Aber sie weiss auch, dass ihr damit für ihre berufliche Zukunft einige Türen mehr offen stehen. Was genau Céline nach der Lehre machen will, weiss sie noch nicht. «Aber das hat ja noch etwas Zeit», meint Céline schmunzelnd. Wem empfiehlt Céline den Beruf des Metallbaukonstrukteurs, der Metallbaukonstrukteurin? «Allen, die gern im Büro am Computer arbeiten, aber gleichzeitig auch unterwegs sein und vor allem etwas erschaffen möchten.» Um die Lehre zur Metallbaukonstrukteurin erfolgreich abzuschliessen, brauche es aus ihrer Sicht ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, gute Mathematikkenntnisse, und man sollte offen und kontaktfreudig sein. «Ich kann Türen, Autounterstände, Passerellen und Fassaden erbauen – mir sind praktisch keine Grenzen gesetzt», sagt Céline stolz. Und meint mit einem Augenzwinkern: Sie habe es ihrem Vater schon gleichgetan und zeige ihren Freunden auch ab und zu die von ihr konstruierten Objekte.

Céline Werren, 17 Jahre, 1. Lehrjahr Metallbaukonstrukteurin EFZ

Das Porträt von Céline Werren mit allen Informationen zum Beruf Metallbaukonstrukteur/in EFZ jetzt hier als PDF herunterladen.

 

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«Als Metallbauer kann ich etwas erschaffen.»

Oliver Schürch ist in der Ausbildung zum Metallbauer. Er arbeitet in einem Betrieb für Metall-, Stahl- und Glasbau sowie Fassaden- und Stahlkonstruktionen. Dort werden Fassaden, Wintergärten, Türen, Fenster, Stahlkonstruktionen und vieles mehr hergestellt. In seinem Job als Metallbauer kann er anpacken, was ihm gut gefällt.

Am Morgen meldet sich Oliver Schürch zuerst bei seinem Berufsbildner. Gemeinsam planen sie den Tag und legen die Tagesziele fest. Danach geht es gleich los mit der ersten Aufgabe, die Oliver zum Teil selbstständig und zum Teil mit Hilfe seiner Arbeitskollegen ausführt. Im Moment baut Oliver massive Türen für den Keller in einem Schlosshotel. Dabei kann er auch seine Lieblingsarbeit ausüben – das Schweissen. «Je mehr man schweisst, desto besser wird man. Es braucht viel Feingefühl und Erfahrung, ich will immer die perfekte Schweissnaht machen.» Sobald die Türen fertiggestellt sind, wird Oliver diese zusammen im Team vor Ort montieren. Das bringe viel Abwechslung in den Alltag, meint Oliver.

Teamwork ist wichtig
Die Arbeit im Team gefällt Oliver gut. «Ich lerne täglich von den erfahrenen Mitarbeitern und gleichzeitig kann ich mein Wissen auch an die Lernenden unter mir weitergeben, das ist schön.» Was gefällt ihm besser, selbstständig zu arbeiten oder im  Team? «Es kommt auf die Arbeit an. Ich arbeite gerne selbstständig, vor allem bei kleineren Aufträgen. Ist es etwas komplizierter, bin ich jedoch immer froh, kann ich mir Tipps bei den Arbeitskollegen holen.» Seine Begeisterung für die Metallbaubranche hat ihn bei einer Schnupperlehre gepackt. «Ich kam in die riesige Halle mit den grossen Maschinen und es war voll Action. Es wurde geschweisst und gearbeitet, das hat bei mir gleich das Feuer für diesen Beruf entfacht. Ich war schon immer einer, der etwas anpacken will.»

Schweissen gehört auch zum Alltag von Oliver Schürch.

Abwechslungsreicher Alltag
Die Ausbildung zum Metallbauer ist körperlich anspruchsvoll und es braucht ein gutes Vorstellungsvermögen, um Pläne zu lesen, was auch ein wichtiger Bestandteil der Arbeit ist. Der Alltag von Oliver Schürch ist abwechslungsreich, und er sieht am Abend das Resultat seiner Arbeit. Wenn er an einem Gebäude vorbeifährt, bei dem er an der Fassade mitgearbeitet hat, sei er sehr stolz. Nicht so gerne führt er Serienarbeit durch. Immer das gleiche Stück herzustellen, sei sehr monoton, aber gehöre halt auch dazu. Besonders wichtig ist für Oliver das Team. «Das muss stimmen, schliesslich arbeite ich viel im Team. Ich mag Streitereien nicht, dann ist es mühsam zu arbeiten. Mir ist wichtig, dass man offen miteinander sprechen kann.»

Ausbildung-Metallbauer

Auch in der Freizeit davon profitieren
Oliver findet es toll, dass er sein Handwerk auch im privaten Bereich nutzen kann. So ist er mit seinem Wissen und Können gefragt, wenn es zum Beispiel eine Tür neu einzustellen gilt, die nicht mehr richtig schliesst. «Ich erinnere mich an ein Beispiel in der Pfadi, da ging es darum, bei einer Kiste ein Spannset anzuziehen. Ich schaute dem Treiben zu und schmunzelte ein bisschen, weil es nicht klappen wollte. Schliesslich erledigte ich das in wenigen Handgriffen und alle waren begeistert. Das ist so ein klassisches Beispiel, wo man merkt: Der kann anpacken!» Das mache ihn sehr stolz.

Oliver würde seinen Beruf jederzeit wieder wählen. «Er ist vielseitig, ich kann mich austoben, anpacken und mich selber einbringen. Ich lerne täglich sehr viel Neues und es ist eine super Grundausbildung.» Und auch die Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielfältig, deshalb hat Oliver die Qual der Wahl. Er hat sich noch nicht entschieden, was er nach der Ausbildung machen möchte. «Es gibt so viele Möglichkeiten, ich konnte mich noch nicht festlegen. Die Berufsmatura würde mich interessieren, aber ich habe ja noch etwas Zeit.»

Oliver Schürch 19 Jahre, 3. Lehrjahr Metallbauer EFZ Fachrichtung Metallbau

Das Porträt von Oliver Schürch mit allen Informationen zum Beruf Metallbauer/in EFZ jetzt hier als PDF herunterladen.

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Metallbauer Tobin Meyers wird beim Wettbewerb «Lehrling des Jahres» Dritter

Am 5. Dezember 2017 durfte sich Tobin Meyers als Dritter des Wettbewerbs «Lehrling des Jahres» beider Basel feiern lassen. Gegen 55 Lernende hatte er sich behauptet und erfreute sich nebst dem Erfolg an einem Geldpreis.

An der Preisverleihung im Congress Center Basel wurden alle Finalisten einem grossen Publikum vorgestellt und die Gewinner gekürt. Einen Podestplatz erreichte Metallbauer Tobin Meyers. An seinem Beruf mag er, dass man aus dem Rohmaterial, einem harten kalten Stahl durch die Bearbeitung ein schönes Produkt herstellen kann, das jeder sieht und in den Händen hat, wie beispielsweise ein Geländer. «Dieses kann man auch Freunden zeigen, das ist ein tolles Gefühl», meint er weiter.

Auch Michel Hasler, sein Berufsbildner bei der Jakob Gutknecht AG, weiss nur Gutes über ihn zu berichten. «Tobin ist ein talentierter, motivierter und sehr zuverlässiger junger Berufsmann, der mit beiden Beinen im Leben steht. Er ist ein Vollblut-Handwerker, der zu hundert Prozent hinter dem Metallbau steht.»

Nationaler Zukunftstag: Mädchen entdecken den Beruf Metallbauerin

Im Rahmen des nationalen Zukunftstages entdeckten schweizweit über 75 Schülerinnen der 5. bis 7. Klasse den Beruf Metallbauerin. Das Spezialprojekt «Mädchen-Technik-los!» stiess auf grosses Interesse. Die Mädchen stellten verschiedene Objekte her, bei der A. Lanz AG, Metallbau in Huttwil zum Beispiel kreierten die Mädchen einen Zeitungssammler. In der Technischen Fachschule durften die Mädchen ein Schmuckkästchen herstellen.

Der 9. November war ein ereignisreicher Tag für rund 75 Mädchen. Am nationalen Zukunftstag erhielten sie einen Einblick in die Welt des Metallbaus. Jede Schülerin stellte unter Aufsicht ein Objekt aus Metall her. Dabei lernten die Mädchen verschiedene Arbeitstechniken kennen und durften ihr Können beim Feilen, Bohren, Sägen und Schweissen zeigen.

Zufrieden ist man auch von Seiten des Koordinationsteams. AM Suisse, der Dachverband der Metallbaubrache koordinierte in Zusammenarbeit mit den Betrieben den Zukunftstag. Thomas Zimmermann, Leiter des Fachverbandes Metaltec Suisse ist sich sicher, dass der Tag bei den Mädchen nachhaltig in Erinnerung bleiben wird: «Uns ist es ein Anliegen, den Mädchen zu zeigen, dass der Beruf vielseitig und spannend ist sowie sehr gute Perspektiven für die berufliche Karriere bietet. Ich hoffe das ist uns gelungen.»

Die besten Lernenden der Westschweiz

Wie rund 500 andere Schweizer Lehrlinge hat auch Alain Frund im Juni 2017 die Lehrabschlussprüfungen als Metallbauer abgelegt. Mit einem Notendurchschnitt von 5,3 erzielte er das beste Resultat der Westschweiz.

Seit über zehn Jahren zeichnen Metaltec Romandie und AM Suisse die Westschweizer Lehrlinge mit den besten Lehrabschlussprüfungen aus. Die sechs Anwärter auf den Titel bester Westschweizer Lehrling 2017 besuchten am Donnerstag, 5. Oktober 2017 die Preisverleihung in Martigny, die während der Foire du Valais stattfand. Gemäss des diesjährigen 75 Jahre Jubiläums von Metaltec VS (früher Verband Walliser Metallbauunternehmen) wurde die Preisübergabe beim Stand des Ehrengasts durchgeführt.

Die Lernenden und ihre Arbeitgeber verbrachten mit den Vertretern der Dachverbände AM Suisse und Metaltec Romandie sowie der kantonalen Metallbau-Berufsverbände einen geselligen Nachmittag. Vor der Preisverleihung haben sich die sechs Lernenden auf ein Interview eingelassen. Anschliessend übergab Jean-Yves Schnetzler, Präsident von Metaltec Romandie, den Preis «bester Westschweizer Lernender 2017» an Alain Frund. Er absolvierte seine Lehre bei met X mat in Moutier. Im Interview mit Alain Frund sagte er uns: «Der Beruf ist vielseitig und du weisst nie, was am nächsten Tag auf dich zukommt. Man arbeitet körperlich, aber auch mit dem Kopf.»

Bester Lernender Metallbaukonstrukteur
Der Preis «bester Westschweizer Lernender 2017» im Beruf Metallbaukonstrukteur EFZ ging an den Waadtländer Damien Bays. Der Preisträger absolvierte seine Lehre bei Ouvrages métalliques SA in Nyon. Er erzählte uns: « Es ist ein umfassender Beruf und man bleibt nicht den ganzen Tag im Büro, sondern besucht verschiedene Baustellen und führt die Messungen durch. Der Beruf ist sehr abwechslungsreich und man macht jeden Tag etwas Neues.»

Die Metallbauberufe bieten den Lehrlingen eine spannende, abwechslungsreiche, aber auch anspruchsvolle Welt. AM Suisse verteilt im Rahmen ihrer Nachwuchswerbekampagne «metall+du» Interessenten eine Überraschungsbox. Hier kannst Du die Überraschungsbox bestellen.

Berufsschau Meier AG

Ausbildung-Metallbauer

Was macht ein Metallbauer? Wie ist der Tagesablauf in der Werkstatt? Was gehört alles zu den Aufgaben eines Metallbauers? Die Meier AG aus Fischbach-Göslikon hat zwei spannende Tage für interessierte Jugendliche veranstaltet. An der Berufsschau konnten die Schüler einen praxisnahen Einblick in die Welt des Metallbaus gewinnen.

Was ein Metallbauer genau macht und welche Anforderungen Du für die Ausbildung mitbringen musst, kannst Du hier nachlesen.

Medienmitteilung: Michael Graf auf dem Weg nach Abu Dhabi

Der Metallbauer Michael Graf aus Marbach im Kanton St. Gallen vertritt die Schweiz vom 15. bis 18. Oktober 2017 an den Berufsweltmeisterschaften in Abu Dhabi. Zurzeit befindet er sich mit den Vorbereitungen auf der Zielgeraden für ein herausforderndes Wettkampfprogramm.

 Michael Graf aus Marbach hat im letzten Jahr an den Schweizermeisterschaften MetalSkills mitgemacht und sich so die Teilnahme an den WorldSkills 2017 gesichert. An den Weltmeisterschaften in Abu Dhabi werden über 1200 junge Berufsleute aus 76 Nationen in rund 50 Berufen um den Weltmeistertitel kämpfen. Die WorldSkills in Abu Dhabi finden vom 15. bis 18. Oktober 2017 statt.

Der 20-Jährige befindet sich im Endspurt der Vorbereitungen für die Weltmeisterschaft. Tägliche Arbeitspraxis und Erfahrung sammelt er bei seinem Arbeitgeber, der Ferdinand Hasler AG in Altstätten. In einem speziellen Vorbereitungsprogramm hat Michael Graf verschiedene Trainingseinheiten besucht. Dabei lernte er zum Beispiel den Umgang mit der Presse und übte, Interviews für Zeitungen, Radio und Fernsehstation zu geben. Ein weiterer wichtiger Teil der Vorbereitung war das Mentaltraining. Mit seinem Coach und Experten Roger Müller feilte er an verschiedenen Arbeitstechniken. Dabei legte er ein besonderes Augenmerk auf die Sauberkeit und Exaktheit in der Verarbeitung sowie der Einhaltung der Masse.

Ab dem 8. Oktober 2017 gilt es ernst. Das SwissSkills-Team besteigt das Flugzeug Richtung Abu Dhabi. Michael Graf freut sich auf die Zeit in Abu Dhabi: «Die Konkurrenz wird gross sein. Dessen bin ich mir bewusst. Jedoch setze ich alles daran, mein Bestes zu geben und für den Erfolg zu kämpfen.» Neben dem fachlichen Können zählen bei der Weltmeisterschaft vor allem auch die richtige Zeiteinteilung und ein guter Umgang mit dem psychischen Druck.

Metallbauer ist ein vielseitiger Beruf

Metallbauer und Metallbauerinnen stellen Metall-, Stahl-, Fenster- und Fassadenbauteile her. Das bedeutet, sie studieren Baupläne, bereiten Materialien vor und schneiden diese mit den entsprechenden Maschinen oder von Hand in die richtige Form. Sie transportieren die fertigen Produkte auf die Baustelle und montieren sie dort in Teamarbeit anhand der Pläne. Metallbauer und Metallbauerinnen arbeiten vorzugsweise mit Aluminium und Stahl in der Herstellung und Montage von Türen, Fenstern, Toren sowie Vordächern, Glasfassaden und Glasdächern. Oder vorwiegend mit Walzprofilen aus Stahl in der Herstellung und Montage von Stahlhallen, Brücken, Treppen, Passerellen oder im Anlagenbau. Metallbauer und Metallbauerinnen müssen handwerklich geschickt und teamfähig sein.

>>Download Medienmitteilung als PDF

>>Fotos Michael Graf 

WorldSkills: Metallbauer Michael Graf im Endspurt

In rund einem Monat geht für Metallbauer Michael Graf das Abenteuer WorldSkills in Abu Dhabi los. Wie geht es ihm kurz vor dem Wettkampf? Und wie sind die Vorbereitungen gelaufen? Michael Graf erzählt.

Meine Wettbewerbsaufgabe in Abu Dhabi kurz erklärt

Metallbauer ist ein vielseitiger Beruf. Schweissen, Schrauben, Nieten sowie Trennen, Schleifen, Scheren, Abkanten sind nur einige Techniken. Dadurch entstehen vielseitige und interessante Produkte .

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf?

Mich begeistert die Vielseitigkeit des Metallbauers. Er ist sehr abwechslungsreich, hat man doch mit verschiedenen Materialien zu tun und jedes hat verschiedene Eigenschaften in der Verarbeitung. Das benötigt Fingerspitzengefühl. Diese Herausforderung erfüllt mich mit Stolz.

Wie haben Sie sich qualifiziert?

An den Berufs – Schweizermeisterschaften in Martigny wurde ich Zweiter. Der Erstplatzierte ist zur Teilnahme an den World Skills verhindert. So kommt mir die Ehre zuteil, die Schweiz in Abu Dhabi zu vertreten.

Wie trainieren Sie für die WorldSkills Abu Dhabi?

Mein Coach und Betreuer hat für mich ein Trainingsprogramm zusammengestellt. In den Trainingswochen werden die verschiedenen Arbeitstechniken intensiv geübt und geprobt. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Sauberkeit und Exaktheit in der Verarbeitung sowie der Einhaltung der Masse.

Was sind Ihre Erwartungen?

Die Konkurrenz wird gross sein. Dessen bin ich mir bewusst. Jedoch setze ich alles daran, mein Bestes zu geben und für den Erfolg zu kämpfen.

Dieses Interview wurde von www.swiss-skills.ch zur Verfügung gestellt.

Lehrstellenbörse Langnau: Grosses Interesse am Beruf Metallbauer

Vor kurzem fand in Langnau die Lehrstellenbörse der Jungen Wirtschaftskammer Emmental statt. Schülerinnen und Schüler konnten sich über die verschiedenen Berufen informieren, unter anderem auch über die Berufe Metallbauer/in und Metallbaukonstrukteur/in. Vor Ort mit einem Stand vertreten war swissFineLine aus Langnau, die fleissig Werbung für die Berufe und Metall+Du machte.

Interessierst auch Du dich für eine Lehrstelle im Metallbau? Jetzt gleich hier gratis Infos mit der Überraschungsbox anfordern.