Ausbildung

«Das fertige Produkt zu sehen, macht mich sehr stolz.»

Arbeitsbeginn für die angehende Metallbaukonstrukteurin Céline Werren ist 7.00 Uhr. Als Erstes checkt sie ihre Mails und erledigt einige Pendenzen, danach beginnt sie sofort mit ihrem aktuellen Projekt. Ein Kunde hat eine Erweiterung seines Balkons bestellt. Stolz zeigt Céline ihre Zeichnung des Balkons, die sie im CAD-Programm (Computer unterstütztes Zeichnen) erstellt hat. Mit diesem Programm arbeitet sie täglich. Hier entstehen Brücken, Fenster, Fassaden und sogar Fussballstadien. Es ist das tägliche Arbeitsmittel der angehenden Metallbaukonstrukteurin. Neben dem Balkongeländer konstruiert Céline auch eine Treppe im Aussenbereich sowie eine Türe mit speziellem Brandschutzsystem.

Bildquelle: marclatzel.com

Vom Büro auf die Baustelle
Céline sitzt aber nicht den ganzen Tag am Computer. «Ich bin auch auf der Baustelle unterwegs, um sogenannte Massaufnahmen zu machen. Das heisst, ich nehme vor Ort die exakten Masse, um genau arbeiten zu können.» Während des ganzen Projekts steht sie ständig im Kontakt mit den Architekten, den Kunden und den Metallbauern in der Werkstatt, die ihr Objekt herstellen. Céline ist im 1. Lehrjahr in der Ausbildung zur Metallbaukonstrukteurin und liebt ihren Beruf. «Ich habe die Begeisterung für den Metallbau von meinem Vater geerbt. Meine Eltern haben einen eigenen Metallbaubetrieb, und immer wenn wir als Familie mit dem Auto unterwegs sind, machen wir Abstecher, damit uns der Vater die von ihm konstruierten Objekte wie Türen, Balkongeländer oder Vordächer zeigen kann.» Das hat Céline geprägt, obwohl sie zuerst Kleinkindererzieherin werden wollte. Jetzt ist sie aber sehr froh, hat sie sich für den Beruf der Metallbaukonstrukteurin entschieden.

Die Begeisterung ist Céline Werren anzumerken, wenn sie von ihrem Beruf erzählt. «Es ist einfach ein spannender Job und sehr abwechslungsreich. Ich arbeite im Büro mit dem Computer, bin aber auch auf der Baustelle unterwegs. Ich bin ständig in Bewegung, gehe in die Werkstatt und schaue, wie weit meine Konstruktion schon fortgeschritten ist. Ich kann im Team arbeiten und stehe ständig mit unterschiedlichen Personen im Kontakt.» Besonders fasziniert ist Céline von den vielfältigen Konstruktionen, die sie kreieren kann. «Ich mache nie zweimal das Gleiche. Jedes Projekt ist eine Massanfertigung und hat eine andere Ausgangssituation. Man hat immer mit anderen Personen zu tun und das macht es extrem spannend.»

Ein Beruf für alle die Abwechslung möchten
Céline Werren besucht parallel zur vierjährigen Ausbildung die technische BMS. Das sei schon anstrengend, da sie zusätzlich noch viel lernen müsse, meint Céline. Aber sie weiss auch, dass ihr damit für ihre berufliche Zukunft einige Türen mehr offen stehen. Was genau Céline nach der Lehre machen will, weiss sie noch nicht. «Aber das hat ja noch etwas Zeit», meint Céline schmunzelnd. Wem empfiehlt Céline den Beruf des Metallbaukonstrukteurs, der Metallbaukonstrukteurin? «Allen, die gern im Büro am Computer arbeiten, aber gleichzeitig auch unterwegs sein und vor allem etwas erschaffen möchten.» Um die Lehre zur Metallbaukonstrukteurin erfolgreich abzuschliessen, brauche es aus ihrer Sicht ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, gute Mathematikkenntnisse, und man sollte offen und kontaktfreudig sein. «Ich kann Türen, Autounterstände, Passerellen und Fassaden erbauen – mir sind praktisch keine Grenzen gesetzt», sagt Céline stolz. Und meint mit einem Augenzwinkern: Sie habe es ihrem Vater schon gleichgetan und zeige ihren Freunden auch ab und zu die von ihr konstruierten Objekte.

Céline Werren, 17 Jahre, 1. Lehrjahr Metallbaukonstrukteurin EFZ

Das Porträt von Céline Werren mit allen Informationen zum Beruf Metallbaukonstrukteur/in EFZ jetzt hier als PDF herunterladen.

 

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«Als Metallbauer kann ich etwas erschaffen.»

Oliver Schürch ist in der Ausbildung zum Metallbauer. Er arbeitet in einem Betrieb für Metall-, Stahl- und Glasbau sowie Fassaden- und Stahlkonstruktionen. Dort werden Fassaden, Wintergärten, Türen, Fenster, Stahlkonstruktionen und vieles mehr hergestellt. In seinem Job als Metallbauer kann er anpacken, was ihm gut gefällt.

Am Morgen meldet sich Oliver Schürch zuerst bei seinem Berufsbildner. Gemeinsam planen sie den Tag und legen die Tagesziele fest. Danach geht es gleich los mit der ersten Aufgabe, die Oliver zum Teil selbstständig und zum Teil mit Hilfe seiner Arbeitskollegen ausführt. Im Moment baut Oliver massive Türen für den Keller in einem Schlosshotel. Dabei kann er auch seine Lieblingsarbeit ausüben – das Schweissen. «Je mehr man schweisst, desto besser wird man. Es braucht viel Feingefühl und Erfahrung, ich will immer die perfekte Schweissnaht machen.» Sobald die Türen fertiggestellt sind, wird Oliver diese zusammen im Team vor Ort montieren. Das bringe viel Abwechslung in den Alltag, meint Oliver.

Teamwork ist wichtig
Die Arbeit im Team gefällt Oliver gut. «Ich lerne täglich von den erfahrenen Mitarbeitern und gleichzeitig kann ich mein Wissen auch an die Lernenden unter mir weitergeben, das ist schön.» Was gefällt ihm besser, selbstständig zu arbeiten oder im  Team? «Es kommt auf die Arbeit an. Ich arbeite gerne selbstständig, vor allem bei kleineren Aufträgen. Ist es etwas komplizierter, bin ich jedoch immer froh, kann ich mir Tipps bei den Arbeitskollegen holen.» Seine Begeisterung für die Metallbaubranche hat ihn bei einer Schnupperlehre gepackt. «Ich kam in die riesige Halle mit den grossen Maschinen und es war voll Action. Es wurde geschweisst und gearbeitet, das hat bei mir gleich das Feuer für diesen Beruf entfacht. Ich war schon immer einer, der etwas anpacken will.»

Schweissen gehört auch zum Alltag von Oliver Schürch.

Abwechslungsreicher Alltag
Die Ausbildung zum Metallbauer ist körperlich anspruchsvoll und es braucht ein gutes Vorstellungsvermögen, um Pläne zu lesen, was auch ein wichtiger Bestandteil der Arbeit ist. Der Alltag von Oliver Schürch ist abwechslungsreich, und er sieht am Abend das Resultat seiner Arbeit. Wenn er an einem Gebäude vorbeifährt, bei dem er an der Fassade mitgearbeitet hat, sei er sehr stolz. Nicht so gerne führt er Serienarbeit durch. Immer das gleiche Stück herzustellen, sei sehr monoton, aber gehöre halt auch dazu. Besonders wichtig ist für Oliver das Team. «Das muss stimmen, schliesslich arbeite ich viel im Team. Ich mag Streitereien nicht, dann ist es mühsam zu arbeiten. Mir ist wichtig, dass man offen miteinander sprechen kann.»

Ausbildung-Metallbauer

Auch in der Freizeit davon profitieren
Oliver findet es toll, dass er sein Handwerk auch im privaten Bereich nutzen kann. So ist er mit seinem Wissen und Können gefragt, wenn es zum Beispiel eine Tür neu einzustellen gilt, die nicht mehr richtig schliesst. «Ich erinnere mich an ein Beispiel in der Pfadi, da ging es darum, bei einer Kiste ein Spannset anzuziehen. Ich schaute dem Treiben zu und schmunzelte ein bisschen, weil es nicht klappen wollte. Schliesslich erledigte ich das in wenigen Handgriffen und alle waren begeistert. Das ist so ein klassisches Beispiel, wo man merkt: Der kann anpacken!» Das mache ihn sehr stolz.

Oliver würde seinen Beruf jederzeit wieder wählen. «Er ist vielseitig, ich kann mich austoben, anpacken und mich selber einbringen. Ich lerne täglich sehr viel Neues und es ist eine super Grundausbildung.» Und auch die Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielfältig, deshalb hat Oliver die Qual der Wahl. Er hat sich noch nicht entschieden, was er nach der Ausbildung machen möchte. «Es gibt so viele Möglichkeiten, ich konnte mich noch nicht festlegen. Die Berufsmatura würde mich interessieren, aber ich habe ja noch etwas Zeit.»

Oliver Schürch 19 Jahre, 3. Lehrjahr Metallbauer EFZ Fachrichtung Metallbau

Das Porträt von Oliver Schürch mit allen Informationen zum Beruf Metallbauer/in EFZ jetzt hier als PDF herunterladen.

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Metallbauer Tobin Meyers wird beim Wettbewerb «Lehrling des Jahres» Dritter

Am 5. Dezember 2017 durfte sich Tobin Meyers als Dritter des Wettbewerbs «Lehrling des Jahres» beider Basel feiern lassen. Gegen 55 Lernende hatte er sich behauptet und erfreute sich nebst dem Erfolg an einem Geldpreis.

An der Preisverleihung im Congress Center Basel wurden alle Finalisten einem grossen Publikum vorgestellt und die Gewinner gekürt. Einen Podestplatz erreichte Metallbauer Tobin Meyers. An seinem Beruf mag er, dass man aus dem Rohmaterial, einem harten kalten Stahl durch die Bearbeitung ein schönes Produkt herstellen kann, das jeder sieht und in den Händen hat, wie beispielsweise ein Geländer. «Dieses kann man auch Freunden zeigen, das ist ein tolles Gefühl», meint er weiter.

Auch Michel Hasler, sein Berufsbildner bei der Jakob Gutknecht AG, weiss nur Gutes über ihn zu berichten. «Tobin ist ein talentierter, motivierter und sehr zuverlässiger junger Berufsmann, der mit beiden Beinen im Leben steht. Er ist ein Vollblut-Handwerker, der zu hundert Prozent hinter dem Metallbau steht.»

Nationaler Zukunftstag: Mädchen entdecken den Beruf Metallbauerin

Im Rahmen des nationalen Zukunftstages entdeckten schweizweit über 75 Schülerinnen der 5. bis 7. Klasse den Beruf Metallbauerin. Das Spezialprojekt «Mädchen-Technik-los!» stiess auf grosses Interesse. Die Mädchen stellten verschiedene Objekte her, bei der A. Lanz AG, Metallbau in Huttwil zum Beispiel kreierten die Mädchen einen Zeitungssammler. In der Technischen Fachschule durften die Mädchen ein Schmuckkästchen herstellen.

Der 9. November war ein ereignisreicher Tag für rund 75 Mädchen. Am nationalen Zukunftstag erhielten sie einen Einblick in die Welt des Metallbaus. Jede Schülerin stellte unter Aufsicht ein Objekt aus Metall her. Dabei lernten die Mädchen verschiedene Arbeitstechniken kennen und durften ihr Können beim Feilen, Bohren, Sägen und Schweissen zeigen.

Zufrieden ist man auch von Seiten des Koordinationsteams. AM Suisse, der Dachverband der Metallbaubrache koordinierte in Zusammenarbeit mit den Betrieben den Zukunftstag. Thomas Zimmermann, Leiter des Fachverbandes Metaltec Suisse ist sich sicher, dass der Tag bei den Mädchen nachhaltig in Erinnerung bleiben wird: «Uns ist es ein Anliegen, den Mädchen zu zeigen, dass der Beruf vielseitig und spannend ist sowie sehr gute Perspektiven für die berufliche Karriere bietet. Ich hoffe das ist uns gelungen.»

Die besten Lernenden der Westschweiz

Wie rund 500 andere Schweizer Lehrlinge hat auch Alain Frund im Juni 2017 die Lehrabschlussprüfungen als Metallbauer abgelegt. Mit einem Notendurchschnitt von 5,3 erzielte er das beste Resultat der Westschweiz.

Seit über zehn Jahren zeichnen Metaltec Romandie und AM Suisse die Westschweizer Lehrlinge mit den besten Lehrabschlussprüfungen aus. Die sechs Anwärter auf den Titel bester Westschweizer Lehrling 2017 besuchten am Donnerstag, 5. Oktober 2017 die Preisverleihung in Martigny, die während der Foire du Valais stattfand. Gemäss des diesjährigen 75 Jahre Jubiläums von Metaltec VS (früher Verband Walliser Metallbauunternehmen) wurde die Preisübergabe beim Stand des Ehrengasts durchgeführt.

Die Lernenden und ihre Arbeitgeber verbrachten mit den Vertretern der Dachverbände AM Suisse und Metaltec Romandie sowie der kantonalen Metallbau-Berufsverbände einen geselligen Nachmittag. Vor der Preisverleihung haben sich die sechs Lernenden auf ein Interview eingelassen. Anschliessend übergab Jean-Yves Schnetzler, Präsident von Metaltec Romandie, den Preis «bester Westschweizer Lernender 2017» an Alain Frund. Er absolvierte seine Lehre bei met X mat in Moutier. Im Interview mit Alain Frund sagte er uns: «Der Beruf ist vielseitig und du weisst nie, was am nächsten Tag auf dich zukommt. Man arbeitet körperlich, aber auch mit dem Kopf.»

Bester Lernender Metallbaukonstrukteur
Der Preis «bester Westschweizer Lernender 2017» im Beruf Metallbaukonstrukteur EFZ ging an den Waadtländer Damien Bays. Der Preisträger absolvierte seine Lehre bei Ouvrages métalliques SA in Nyon. Er erzählte uns: « Es ist ein umfassender Beruf und man bleibt nicht den ganzen Tag im Büro, sondern besucht verschiedene Baustellen und führt die Messungen durch. Der Beruf ist sehr abwechslungsreich und man macht jeden Tag etwas Neues.»

Die Metallbauberufe bieten den Lehrlingen eine spannende, abwechslungsreiche, aber auch anspruchsvolle Welt. AM Suisse verteilt im Rahmen ihrer Nachwuchswerbekampagne «metall+du» Interessenten eine Überraschungsbox. Hier kannst Du die Überraschungsbox bestellen.

Berufsschau Meier AG

Ausbildung-Metallbauer

Was macht ein Metallbauer? Wie ist der Tagesablauf in der Werkstatt? Was gehört alles zu den Aufgaben eines Metallbauers? Die Meier AG aus Fischbach-Göslikon hat zwei spannende Tage für interessierte Jugendliche veranstaltet. An der Berufsschau konnten die Schüler einen praxisnahen Einblick in die Welt des Metallbaus gewinnen.

Was ein Metallbauer genau macht und welche Anforderungen Du für die Ausbildung mitbringen musst, kannst Du hier nachlesen.

Medienmitteilung: Michael Graf auf dem Weg nach Abu Dhabi

Der Metallbauer Michael Graf aus Marbach im Kanton St. Gallen vertritt die Schweiz vom 15. bis 18. Oktober 2017 an den Berufsweltmeisterschaften in Abu Dhabi. Zurzeit befindet er sich mit den Vorbereitungen auf der Zielgeraden für ein herausforderndes Wettkampfprogramm.

 Michael Graf aus Marbach hat im letzten Jahr an den Schweizermeisterschaften MetalSkills mitgemacht und sich so die Teilnahme an den WorldSkills 2017 gesichert. An den Weltmeisterschaften in Abu Dhabi werden über 1200 junge Berufsleute aus 76 Nationen in rund 50 Berufen um den Weltmeistertitel kämpfen. Die WorldSkills in Abu Dhabi finden vom 15. bis 18. Oktober 2017 statt.

Der 20-Jährige befindet sich im Endspurt der Vorbereitungen für die Weltmeisterschaft. Tägliche Arbeitspraxis und Erfahrung sammelt er bei seinem Arbeitgeber, der Ferdinand Hasler AG in Altstätten. In einem speziellen Vorbereitungsprogramm hat Michael Graf verschiedene Trainingseinheiten besucht. Dabei lernte er zum Beispiel den Umgang mit der Presse und übte, Interviews für Zeitungen, Radio und Fernsehstation zu geben. Ein weiterer wichtiger Teil der Vorbereitung war das Mentaltraining. Mit seinem Coach und Experten Roger Müller feilte er an verschiedenen Arbeitstechniken. Dabei legte er ein besonderes Augenmerk auf die Sauberkeit und Exaktheit in der Verarbeitung sowie der Einhaltung der Masse.

Ab dem 8. Oktober 2017 gilt es ernst. Das SwissSkills-Team besteigt das Flugzeug Richtung Abu Dhabi. Michael Graf freut sich auf die Zeit in Abu Dhabi: «Die Konkurrenz wird gross sein. Dessen bin ich mir bewusst. Jedoch setze ich alles daran, mein Bestes zu geben und für den Erfolg zu kämpfen.» Neben dem fachlichen Können zählen bei der Weltmeisterschaft vor allem auch die richtige Zeiteinteilung und ein guter Umgang mit dem psychischen Druck.

Metallbauer ist ein vielseitiger Beruf

Metallbauer und Metallbauerinnen stellen Metall-, Stahl-, Fenster- und Fassadenbauteile her. Das bedeutet, sie studieren Baupläne, bereiten Materialien vor und schneiden diese mit den entsprechenden Maschinen oder von Hand in die richtige Form. Sie transportieren die fertigen Produkte auf die Baustelle und montieren sie dort in Teamarbeit anhand der Pläne. Metallbauer und Metallbauerinnen arbeiten vorzugsweise mit Aluminium und Stahl in der Herstellung und Montage von Türen, Fenstern, Toren sowie Vordächern, Glasfassaden und Glasdächern. Oder vorwiegend mit Walzprofilen aus Stahl in der Herstellung und Montage von Stahlhallen, Brücken, Treppen, Passerellen oder im Anlagenbau. Metallbauer und Metallbauerinnen müssen handwerklich geschickt und teamfähig sein.

>>Download Medienmitteilung als PDF

>>Fotos Michael Graf 

WorldSkills: Metallbauer Michael Graf im Endspurt

In rund einem Monat geht für Metallbauer Michael Graf das Abenteuer WorldSkills in Abu Dhabi los. Wie geht es ihm kurz vor dem Wettkampf? Und wie sind die Vorbereitungen gelaufen? Michael Graf erzählt.

Meine Wettbewerbsaufgabe in Abu Dhabi kurz erklärt

Metallbauer ist ein vielseitiger Beruf. Schweissen, Schrauben, Nieten sowie Trennen, Schleifen, Scheren, Abkanten sind nur einige Techniken. Dadurch entstehen vielseitige und interessante Produkte .

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf?

Mich begeistert die Vielseitigkeit des Metallbauers. Er ist sehr abwechslungsreich, hat man doch mit verschiedenen Materialien zu tun und jedes hat verschiedene Eigenschaften in der Verarbeitung. Das benötigt Fingerspitzengefühl. Diese Herausforderung erfüllt mich mit Stolz.

Wie haben Sie sich qualifiziert?

An den Berufs – Schweizermeisterschaften in Martigny wurde ich Zweiter. Der Erstplatzierte ist zur Teilnahme an den World Skills verhindert. So kommt mir die Ehre zuteil, die Schweiz in Abu Dhabi zu vertreten.

Wie trainieren Sie für die WorldSkills Abu Dhabi?

Mein Coach und Betreuer hat für mich ein Trainingsprogramm zusammengestellt. In den Trainingswochen werden die verschiedenen Arbeitstechniken intensiv geübt und geprobt. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Sauberkeit und Exaktheit in der Verarbeitung sowie der Einhaltung der Masse.

Was sind Ihre Erwartungen?

Die Konkurrenz wird gross sein. Dessen bin ich mir bewusst. Jedoch setze ich alles daran, mein Bestes zu geben und für den Erfolg zu kämpfen.

Dieses Interview wurde von www.swiss-skills.ch zur Verfügung gestellt.

Lehrstellenbörse Langnau: Grosses Interesse am Beruf Metallbauer

Vor kurzem fand in Langnau die Lehrstellenbörse der Jungen Wirtschaftskammer Emmental statt. Schülerinnen und Schüler konnten sich über die verschiedenen Berufen informieren, unter anderem auch über die Berufe Metallbauer/in und Metallbaukonstrukteur/in. Vor Ort mit einem Stand vertreten war swissFineLine aus Langnau, die fleissig Werbung für die Berufe und Metall+Du machte.

Interessierst auch Du dich für eine Lehrstelle im Metallbau? Jetzt gleich hier gratis Infos mit der Überraschungsbox anfordern.

Ferienpass: Konstruieren, Schweissen und Staunen

Ausbildung-Metallbauer

Im Rahmen des Ferienpasses durften Jugendliche die Berufe Metallbauer/in und Metallbaukonstrukteur/in hautnah erleben. Eine filigrane Rose aus Metall wurde bei Klausner Metallbau in Auw erstellt. Unter Anleitung von erfahrenen Berufsleuten haben die Schülerinnen und Schüler konstruiert, geschweisst und am Schluss voller Begeisterung das Resultat bewundert. Eine tolle Aktion mit strahlenden Gesichtern und begeisterten Jugendlichen.

WorldSkills: Michael Graf auf der Zielgeraden

Zum vierten und letzten Mal traf sich der Metallbauer Michael Graf und das SwissSkills Team in Neuenburg zu einem Teamweekend. Gleich in mehrfacher Hinsicht war es der Höhepunkt der intensiven Vorbereitungsphase auf die Berufs-Weltmeisterschaften vom kommenden Oktober in Abu Dhabi.

Am Samstagmorgen dann begann ein dichtes Programm von Aktivitäten, das sich quasi an den vier Elementen orientierte und gleich mehrere Höhepunkte als Abschluss der Teamvorbereitung bot. Gleich nach dem Frühstück wurde das SwissSkills Team in 8er-Gruppen eingeteilt, die nach einer Einführung und unter Anleitung während eines Segelturns auf dem Neuenburgersee handfeste Teamarbeit leisten mussten.

Über Feuer gehen
Das abendliche Highlight bildete der traditionelle Feuerlauf, den die Kandidatinnen und Kandidaten mit dem erfahrenen Berufsbildner und Trainer Edi Schwertfeger absolvierten. «Vertrauen, Ängste überwinden, die eigenen Grenzen überschreiten» hiess hier das Motto.

Das Nachmittagsprogramm am Samstag stand im Zeichen eines abschliessenden Mentaltrainings mit den Teamleadern Silvia Blaser und Daniel Steiner. Noch einmal wurden die Techniken trainiert, mit denen sich die Wettkämpferinnen und Wettkämpfer im Wettbewerb auch in schwierigen Situationen wieder erden, entspannen, fokussieren und von Neuem motivieren können.

Tipps von Sportlerinnen
Dazu passten die zwei Überraschungsgäste perfekt, die am Sonntag gegen Mittag zum Team stiessen. Selina Büchel, aktuelle Europameisterin, achtfache Schweizermeisterin und Schweizer Rekordhalterin über 800m und Mujinga Kambundji, mehrfache Schweizermeisterin und Schweizer Rekordhalterin in mehreren Laufdisziplinen (60m, 100m, 200m und 4x100m und 4x200m Staffeln) erzählten aus ihrem Leben als Spitzensportlerinnen. So konnte Mujinga Kambundji die international noch unerfahrenen Berufs-Wettkämpferinnen und -Wettkämpfer beruhigen: «Etwas Nervosität braucht es einfach, um Topleistungen zu erbringen, das gehört dazu.» Sie werde eher nervös, wenn sie nicht nervös werde vor einem Rennen, meinte sie schmunzelnd.

Für Selina Büchel ist Freude und eine positive Einstellung entscheidend, und zwar auch dann, wenn mal etwas nicht gelingt. «Natürlich analysiere ich ein schlechtes Rennen. Vor allem aber muss ich es dann abhaken, gleich wieder nach vorne schauen und weiter machen», war ihr wertvoller Tipp an das SwissSkills Team.

Mehr zur spannenden Ausbildung zum Metallbauer/in erfährst Du hier.

Wettbewerb: Akku-Bohrschrauber im Wert von CHF 539.– gewinnen!

Akkubohrer

Haben Sie im Betrieb Lernende die gerade die Lehrabschlussprüfung bestanden haben? Dann machen sie ihn auf den aktuellen Wettbewerb aufmerksam!

Wir wollen wissen: «Warum bist Du stolz Metallbauer zu sein?» So funktioniert es: Der Lernende nimmt ein kurzes Video auf und zeigt sein schönstes Objekt, gibt Einblick in den Berufsalltag oder sagt kurz, warum er stolz ist, ein Metallbauer zu sein. Unter allen Teilnehmenden wird ein 2-Gang Akku-Bohrschrauber von FEIN im Wert von CHF 539.00 verlost.

So geht es:

  • Du bist lernender Metallbauer oder Metallbauerin oder hast die Ausbildung zum Metallbaukontrukteur/in abgeschlossen? Dann nichts wie los.
  • Nimm ein kurzes Video mit Deinen Handy auf und gib einen kleinen Einblick in deinen Berufsalltag (Max. 3 Minuten)
  • Sende es per Mail an: info@metall-und-du.ch mit deinem Namen und deiner Adresse.
  • Der Gewinner des Akku-Bohrschraubers wird aus allen Einsendungen zufällig gezogen und schriftlich benachrichtigt.

Mehr Informationen zum Akku-Bohrschrauber ABS 18 QC findest Du hier.

* Teilnahmeberechtigt sind in der Schweiz wohnhafte Personen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Barauszahlung und Rechtsweg sind ausgeschlossen. Die Teilnahme an der Verlosung erfolgt unabhängig von einem Kauf. Der Wettbewerb dauert bis zum 30. Juli 2017. Mit deiner Teilnahme an Wettbewerben mit Bild-, Video- oder Text-Einsendung willigst du ein, dass der AM Suisse deinen eingereichten Beitrag (Foto, Video, Text, etc.) inklusive deinem Namen veröffentlichen darf.

WorldSkills: Metallbauer Michael Graf überwindet Grenzen

Barrieren überwinden, Grenzen sprengen, Unmögliches möglich machen. Das waren die Themen, mit denen sich Metallbauer Michael Graf und das ganze SwissSkills Teams am 13. und 14. Mai am dritten Teamweekend in Tenero auseinandersetzten.

Um an den WorldSkills in Abu Dhabi eine optimale Leistung zu erbringen, vielleicht sogar als Weltmeisterin oder Weltmeister ausgezeichnet zu werden, sind aussergewöhnliche Leistungen gefordert. Dazu braucht es nicht nur fachliches Können. Ebenso wichtig ist mentale Stärke und die Fähigkeit, das eigene Potenzial genau zu kennen und bis an die Grenze auszuschöpfen – und darüber hinaus.

In praktischen Übungen wurden persönliche Barrieren erkannt und überwunden. So liefen Metallbauer Michael Graf und die Seminarteilnehmenden mit nackten Füssen über Glasscherben, zerrissen mit blossen Händen Schnüre und zerschlugen unter der richtigen Anleitung dicke Holzbretter.

Für ein nächstes Vorbereitungsweekend trifft sich das SwissSkills Team am 8. und 9. Juli, dann in der Romandie.

Zwischenprüfung 2017 Metallbauer EFZ

Die Lernenden der Metaltec Aargau und AM Suisse Solothurn absolvieren jeweils im März des zweiten Lehrjahres die Zwischenprüfung.

Dieses Jahr waren 36 angehende Metallbauer und eine Metallbauerin dabei. Vom 6. bis 9. März 2017 fand die praktische Prüfung in verschiedenen Gruppen während eines Tages in der ÜK-Werkstatt in Lenzburg statt. Die Theorieprüfung (Berufskenntnis und Fachrechnen) wurde in derselben Woche in den normalen Schulbetrieb integriert. Weiter lesen

Stark genug auf dem Spielfeld – der SV Safnern

Am Samstag 29. Oktober 2016 traten die Junioren C zu Ihrem letzten Heimspiel an vor einem zahlreich aufmarschierten Publikum Gegner war der FC Goldstern – mit der Unterstützung von metall+du!

Die Ausgangslage vor dem letzten Spiel war, dass die Mannschaft 1 Punkt vor dem 2 platzierten war und ein unentschieden nicht reichen würde für den Aufstieg in die Promotion. Die Jungs von diesem Unterfangen das nur ein Sieg in Frage kommt um den Aufstieg zu realisieren. Ob das auch ein wenig mit den gesponserten metall+du T-Shirts zu tun hat? Wir gratulieren auf jeden Fall herzlich!

Zum Artikel des SV Safnern

Nationaler Zukunftstag – Teil 2

Lenzburg – Anlässlich des Nationalen Zukunftstages am 10. November führte die Metaltec Aargau interessierte Schülerinnen in die Welt des Metalls ein. In den Werkstätten der Lenzburger Berufsschule fanden sich Mädchen im Primar- und Oberstufenalter ein, um sich den ganzen Tag voll und ganz der Herstellung einer Metallblume zu widmen. Weiter lesen

Nationaler Zukunftstag

Schweissen, bohren, feilen und sägen hiess es für über 60 Mädchen in der ganzen Schweiz. Am 10. November konnten Mädchen von der 5. bis 7. Klasse den Beruf der Metallbauerin hautnah erleben. Im Berufsbildungszentrum IDM Thun zum Beispiel kreierten die Mädchen eine Münzkasse.

Es war ein erlebnisreicher Tag für 12 Mädchen aus der Region Thun. Am nationalen Zukunftstag erhielten sie einen Einblick in die faszinierende Welt des Metallbaus. Nach der Begrüssung durch Werkstattleiter Roland Kunz wurden den Schülerinnen die Berufe der Metallbauerin und Apparatebauerin nähergebracht. Danach ging es gleich los. Jede Schülerin stellte ein Münzkässeli her. Dabei lernten die Mädchen verschiedene Arbeitstechniken kennen und durften ihr Können beim Feilen, Bohren, Sägen und Schweissen zeigen.

Das Mittagessen wurde anschliessend in der Schmitte auf dem Holzkohlefeuer zubereitet. Nachdem die Münzkassen fertiggestellt waren, trafen die Eltern ein  und voller Stolz präsentierten die Schülerinnen ihre eigenen Kreationen. Laura aus Thun war die Begeisterung anzumerken: «Der Tag war sehr spannend. Am Anfang hatte ich schon noch etwas Respekt vor den Maschinen aber das hat sich dann gelegt. Besonders das Schweissen hat Spass gemacht.»

Metall-Spass im Ferienpass

Die Louis Zurfluh AG in Seedorf hat im Rahmen des Ferienpass Schülerinnen und Schülern in die Metallbau-Werkstatt eingeladen.

Die Schülerinnen und Schüler wurden von zwei Mitarbeitenden und 2 Lernenden einen Tag lang begleitet. Sie durften plasmaschweissen, schmirgeln und schweissen. Daraus ist ein Grill entstanden, welcher jede/r Jugendliche/r mit nach Hause nehmen durfte. Am Mittag haben wurden die Metallbauer zum Pizzaessen eingeladen mit allen Mitarbeiter aus dem Betrieb, dabei hat es tolle Gespräche und noch mehr Einblicke in den Beruf gegeben. Wir haben sehr gute Rückmeldungen erhalten, freuen uns darüber, und werden dies im nächsten Jahr wiederum anbieten.

Die Bilder vom allen Aktivitäten Ferienpass Uri findet ihr HIER!

metalskills 2016 – die gewinner!

Die metalskills 2016 in Martigny sind erfolgreich über die Bühne gegangen und wir freuen uns, euch die Gewinner vorstellen zu dürfen!

Metallbauer:
1. Platz: Pascal Baumann
2. Platz: Michael Graf
3. Platz: Adrian Gilgen

Die Sieger der Kategorien «Metallbauer» und «Schweisser» qualifizieren sich für die Weltmeisterschaften 2017 in Abu Dhabi! Wir gratulieren herzlich wünschen bereits jetzt viel Erfolg!

RANGLISTE: Die komplette Rangliste findet ihr HIER!

VIDEO: Und HIER gewähren wir euch in einem Video einen Einblick in den Wettkampf!