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Neue Taschen im Shop erhältlich

Tarp Roll-Top Rucksack metall+du

Pünktlich zum Jahres-Start haben wir den metall+du Shop aufgefüllt. Neu im Angebot sind sechs tolle Taschen: Von der Laptop-Tasche, über den Seesack, bis hin zum Turnbeutel. Die neuen Produkte sind ab sofort im Shop erhältlich. Alle Taschen sind übrigens mit dem eigenen Firmenlogo bedruckbar.

„Die Arbeit mit Metall liegt mir.“

metall+du hat den 1. Lehrjahr-Lernenden Louis Boeglin zum Interview getroffen. Der junge Metallbauer hat im Sommer seine Lehre bei der Senn AG in Oftringen begonnen. Im Gespräch erzählt er unter anderem wie ihm die Umstellung gelungen ist und weshalb er sich für eine Lehre als Metallbauer entschieden hat.

metall+du: Im Sommer hast du deine Lehre begonnen. Wie hast du gestartet?
Louis Boeglin: Ich habe sehr gut in meine Lehre gestartet. Mit dem Team verstehe ich mich super und ich bekomme Arbeit, die von der Schwierigkeit her dem 1. Lehrjahr entspricht. Ich fühle mich in meinem Lehrbetrieb gut aufgehoben und betreut.

m+d: Wie ist dir die Umstellung von der Schule in die Lehre gelungen?
LB: Die grösste Umstellung war sicher die Arbeitszeit. Ich gehe am Morgen früher aus dem Haus und komme am Abend später heim. Die ersten Wochen haben sich wie eine Schnupperlehre angefühlt. Mittlerweile bin ich aber angekommen.

m+d: Weshalb hast du dich für eine Lehre als Metallbauer entschieden?
LB: Ich habe eine Schnupperlehre bei der Senn AG absolviert, welche mir viel Spass gemacht hat. Ich hatte einen guten ersten Eindruck des Betriebes. Die Berufe Informatiker und Schreiner haben mich auch interessiert. Mir war aber schnell klar, dass ich lieber etwas Handwerkliches machen möchte. Die Arbeit mit Metall hat schliesslich besser funktioniert als mit Holz und so habe ich mich für Metallbauer entschieden.

m+d: Welche Aufgabengebiete machen dir am meisten Spass?
LB: Ich bin gerne im Rohbau tätig. Am liebsten schweisse oder schleife ich.

m+d: Welche Aufgabengebiete machen dir weniger Spass?
LB: Tätigkeiten, bei denen man viel Fingerspitzengefühl braucht, wie zum Beispiel das Feilen, das liegt mir noch nicht so gut.

m+d: Gibt es etwas, dass du dir vor Lehrstart anders vorgestellt hättest?
LB: Das Tempo und die geforderte Flexibilität in der Werkstatt hat mich überrascht, obwohl ich zuvor schon davon gewusst habe. Wenn man plötzlich mittendrin ist, fühlt es sich anders an.

m+d: Was hast du bisher gelernt?
LB: Ich konnte in den ersten Monaten bereits viel lernen. Bei einigen Projekten, vor allem was den Rohbau betrifft, kann ich auch schon selbstständig arbeiten. Bei Arbeiten, die ich noch nicht so oft gemacht habe, muss ich noch öfters nachfragen.

m+d: Bist du zufrieden mit der Unterstützung, die dir dein Lehrbetrieb bietet?
LB: Ja, mein Lehrmeister schaut, dass ich genügend gefordert bin. Ich wurde auch bereits vor dem 1. überbetrieblichen Kurs auf die Inhalte vorbereitet und wusste so mehr als andere Teilnehmende.

Bist auch du an einer Lehre als Metallbauer interessiert? Hier findest du alle Infos rund um den Beruf.

„Zeigen Sie die moderne Seite Ihrer Berufe“

Anlässlich ihrer Herbstversammlung vom 16. Oktober erhielten die Mitgelider des Fachverbandes aus dem Metall und Stahlbaugewerbe Metaltec Aargau Besuch von Regierungsrat Alex Hürzeler. Brennendstes Thema waren die Lernenden und das Projekt metall+du.

Hier geht es zum gesamten Artikel, erschienen in der Zeitschrift metall.

Zukunftstag bei Vettiger Metallbau

Auch bei Vettiger Metallbau in Oberbüren durfte vor zwei Wochen eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern die Welt des Metallbaus näher kennenlernen. Sie verbrachten einen spannenden Tag und durften beim Schweissen, Bohren und Schneiden auch gleich selbst Hand anlegen.

Die im Voraus verschickten Überraschungsboxen haben bei den teilnehmenden Kindern viel Freude ausgelöst.

Zukunftstag bei der Senn AG

Im Rahmen des nationalen Zukunftstags hat die SENN AG ihre Türen geöffnet und 12 Schülerinnen und Schülern im Alter zwischen 11 und 14 Jahren Einblick in die Welt der Arbeit ermöglicht.

Nach einem kurzen Überblick wer die SENN AG ist und den wichtigsten Sicherheitsinstruktionen besuchte die Gruppe den Betrieb. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, den Seitenwechsel aktiv mitzuerleben und wir konnten ihr Interesse für Arbeitsbereiche abseits des Alltäglichen wecken.
Die Kinder durften näher in die Funktionen des Metallbauers und Konstrukteurs der Fachrichtungen Metall- und Stahlbau sowie der Strassentransportfachleute eintauchen.

Die Lehrlingsbetreuer der SENN AG begleiteten die Kinder durch die Grundlagen der Stahl- und Metallverarbeitung. Am Richtrad zeigten sich eindrücklich die Unterschiede in der Festigkeit der Werksmaterialen der SENN AG: die Stärke und Flexibilität von Stahl und Aluminium verglichen zum Element Holz. Es wurde gemessen und ausprobiert und selbstverständlich wurde die Traglast ebenso getestet. Im Bereich Kran und Transport wurde ein Schwertransporter unter die Lupe genommen. Die Faszination «Schwertransport» war den Kindern ins Gesicht geschrieben.

Nach dem gemeinsamen Pizzaessen bot sich den Kindern die Gelegenheit, ihre Bezugsperson zum Arbeitsplatz zu begleiten, um diesen und die Aktivitäten näher kennenzulernen. Als absolutes Highlight schloss die Fahrt, mit dem eigens für den Besuch der Jugendlichen aufgestellte MK 140-Kran, den Zukunftstag ab. Die Kinder fuhren mit der Kabine in eine Höhe von 35 Metern und genossen den grossartigen Ausblick.

Rückblick Zukunftstag BSL

Schon wieder ist der Zukunftstag 2019 Geschichte. Auch dieses Jahr hatten die Mädchen wieder viel Freude beim Fertigen der Metallrosen in der Berufsschule Lenzburg.

Zum erlebnisreichen Tag in Lenzburg ist in den Aarauer Nachrichten ein toller Artikel erschienen.

Bis zum nächsten Mal!

Mädchen in der Welt des Metallbaus

Im Rahmen des nationalen Zukunftstags entdeckten schweizweit erneut Schülerinnen der 5. bis 7. Klasse den Beruf Metallbauerin. Das Spezialprojekt «Mädchen-Technik-los!» stiess auf grosses Interesse. So auch an der Berufsschule Lenzburg, wo die teilnehmenden Mädchen eine Metallrose anfertigen konnten.

Der 14. November 2019 war ein ereignisreicher Tag für sechzehn Mädchen aus der Region Lenzburg. Am nationalen Zukunftstag erhielten sie im Rahmen des Spezialprojekts «Mädchen-Technik-los!» einen Einblick in die Welt des Metallbaus. Das Spezialprojekt wird von Metaltec Aargau, dem Fachverband der Metallbaubranche im Kanton Aargau, unterstützt.

In der Berufsschule Lenzburg wurde den Schülerinnen nach der Begrüssung durch den Verantwortlichen Martin Strzodka der Beruf Metallbauerin nähergebracht. Nach einer kurzen Vorstellung der Werkzeuge und Maschinen begannen die Mädchen gleich mit der Fertigung ihrer Metallrose. Zu Beginn waren die Jugendlichen noch etwas scheu und zaghaft im Umgang mit den Werkzeugen und Maschinen. «Es war wichtig, den Mädchen die Arbeitsschritte gut zu erklären und vorzuzeigen. So wurden sie schnell sicherer und hatten Spass an der Arbeit», sagt Martin Strzodka.

Gegen Ende des Nachmittags trafen die Eltern zu einem Apéro ein und die jungen Künstlerinnen konnten ihnen voller Stolz ihre selbstgefertigten Metallrosen präsentieren. Sarah aus Lenzburg war die Begeisterung anzumerken: «Der Tag war sehr spannend. Am Anfang hatte ich schon noch etwas Respekt vor den Maschinen, aber das hat sich schon nach kurzer Zeit gelegt. Ich bin erstaunt, wie einfach Metall zu bearbeiten ist.» Zufrieden ist man auch vonseiten des Koordinationsteams. Martin Strzodka ist sich sicher, dass der Tag bei den Schülerinnen nachhaltig in Erinnerung bleiben wird: «Uns ist es ein Anliegen, den Mädchen zu zeigen, dass der Beruf vielseitig und spannend ist sowie sehr gute Perspektiven für die berufliche Karriere bietet. Ich hoffe, das ist uns gelungen.»

Der nationale Zukunftstag
Seit über 18 Jahren wird der nationale Zukunftstag in der Schweiz durchgeführt. Der Tag soll jungen Menschen Perspektiven aufzeigen und ihnen die Berufswahl erleichtern. In der ganzen Schweiz öffnen hunderte von Betrieben, Hochschulen und Organisationen die Türen für den interessierten Nachwuchs. Die Spezialprojekte ermöglichen Seitenwechsel für Mädchen und Jungen.

Neu auf dem Stundenplan: Metallwerken

In der neuen Handelszeitungs-Beilage zum Thema Stahl wird auch über das Pilotprojekt von Metaltec Suisse berichtet, das Kindern und Jugendlichen die Arbeit mit Metall schmackhaft machen möchte. In sechs Klassen in den Kantonen Aargau und Luzern läuft ab Beginn 2020 ein Pilotprojekt. Hinter der Idee des Pilotprojektes stehen die Verantwortlichen von metall+du.

Hier geht es zum kompletten Artikel.

Zukunftstag in der Berufsschule Lenzburg

An der Berufsschule Lenzburg steht auch dieses Jahr der Zukunftstag wieder unter dem Motto „Mädchen-Technik-los!“. 16 Mädchen haben sich für den 14. November angemeldet, um Einblick in den Beruf Metallbauerin zu erhalten.

Die Schülerinnen dürfen gleich selbst Hand anlegen und werden im Verlauf des Tages ihre eigene Metallrose fertigen. „Zu Beginn des Tages gehen viele Mädchen noch zaghaft mit dem Werkzeug und den Maschinen um. Das legt sich aber oft im Verlauf des Tages“, sagt der Verantwortliche des Tages Martin Strzodka, der diesen Tag nicht zum ersten Mal durchführt.

Das Ziel des Tages ist ein reibungsloser Ablauf und dass die Schülerinnen am Ende ihr fertiges Werkstück mit nach Hause nehmen können. Natürlich sollen die Jugendlichen auch Spass an der Arbeit haben und ein Gefühl dafür zu bekommen, was eine Metallbauerin im Alltag für Aufgaben zu bewältigen hat.

Martin Strzodka bestätigt, dass es an solchen Schnuppertagen einen Unterschied gibt zwischen Mädchen und Jungen: „Mädchen sind am Anfang oft weniger mutig im Umgang mit den Werkzeugen als Jungen. Der Lärm und die sprühenden Funken schrecken sie im Gegensatz zu den Jungen eher ab.

Am späteren Nachmittag sind auch die Eltern der teilnehmenden Schülerinnen in die Berufsschule Lenzburg eingeladen. Bei einem gemeinsamen Apéro werden die Erlebnisse des Tages ausgetauscht und die Werkstücke bewundert. Erfahrungsgemäss sind sowohl die Schülerinnen wie auch ihre Eltern stolz darauf, was an diesem Tag geleistet wurde. „Wir hoffen natürlich sehr, dass unter den Jugendlichen auch zukünftige Metallbauerinnen sind“, sagt Martin Strzodka zum Abschluss.

Auf die Box, fertig los!

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift metall erklärt Thomas Acherman, Leiter Arbeitsgruppe metall+du, wie die Überraschungsbox funktioniert.

Sie ist das Herzstück von metall+du. In der Box befinden sich die wichtigsten Informationen zu den drei Lehrberufen in der Metallbaubranche. Die Box ist für Schnupperlehrlinge gedacht und wird im Idealfall bereits vor Beginn der Schnupperlehre bestellt und den Jugendlichen nach Hause geliefert.

Wie der Prozess genau funktioniert, kann hier im vollständigen Artikel nachgelesen werden.

Lehrstellenparcours bei Bühlmann

Bei der Bühlmann Metallbau AG in Littau fand diese Woche ein Lehrstellenparcours statt.

Interessierte Jugendliche konnten an diesem Parcours den Betrieb kennenlernen und enthielten nützliche Informationen rund um die Berufslehren im Metallbau.

Lehrstellenbörse Emmental

Die Lehrstellenbörse Emmental in Langnau war ein voller Erfolg! Aus dem ganzen Emmental kamen Schulklassen mit dem Car nach Langnau. Bei der Lehrstellenbörse Emmental zeigten die unterschiedlichsten Firmen ihr Angebot und die Schülerinnen und Schüler konnten Fragen stellen.

Die über 50 Ausstehler aus der Region gewährten den Jugendlichen einen Einblick in Ihr Berufsfeld. An manchen Ständen konnten die Jugendlichen selbst Hand anlegen, Schnupperlehren wurden vereinbart und freie Lehrstellen besetzt.

Auch die swissFineLine AG war mit von der Partie. Die Verantwortlichen konnten viele Jugendliche für die Metallbaubranche begeistern und haben 30 Interessenten für eine Schnupperlehre gewonnen. Ein voller Erfolg also!

Die WorldSkills 2019

Emotionale Tage und viel harte Arbeit. Die WorldSkills 2019 sind für den Freiburger Metallbauer Rémy Mornod nun vorbei. Für eine Medaille reichte es zwar nicht, trotzdem eine tolle Erfahrung für das ganze Team. Wir gratulieren zu dieser tollen Leistung und wünschen gute Erholung von den strengen Wettkampftagen.

Voller Einsatz an den WorldSkills 2019

Heute Montag findet bereits der letzte Wettkampftag an den Berufsweltmeisterschften in Kazan statt. In den letzten drei Tagen hat Metallbauer Rémy Mornod hochkonzentriert gearbeitet. Ob es für eine Medaille reicht, wird am Dienstagabend bekanntgegeben.

Einige Impressionen vom Wettkampf:

Eröffnungsfeier der Worldskills 2019 im Kazan Arena Stadium

10 Tonnen Material verladen

Am vergangenen Samstag haben die Wettkämpferinnen und Wettkämpfer des SwissSkills-Team auf dem Gelände der RUAG in Emmen ihr Material für die anstehende Berufsweltmeisterschaft in Russland verladen.

Mit dabei war auch der Westschweizer Metallbauer Rémy Mornod. Gemeinsam mit seinen Mitstreiterinnen und Mitstreiter verpackte er sein Material fein säuberlich und lud es auf einen Sattelschlepper. Dieser wird auf dem Landweg rund 3500 Kilometer zurücklegen und das benötigte Material sicher nach Russland bringen.

Metallbauer zeigen ihr Können

Die diesjährige Projektarbeit der Metallbauer des Berufsbildungszentrums Pfäffikon stand unter dem sommerlichen Motto „Relax“. In Gruppenarbeiten mussten die angehenden Metallbauer ihre eigene Liege entwerfen, konstruieren und anfertigen. Dabei war auch besonders wichtig, dass die Projektarbeiten die Materialvielfalt des Metallbauers möglichst gut repräsentierten. Als Material war sowohl Stahl oder Chromnickelstahl als auch Aluminium möglich, dies in Verbindung mit Holz und Glas.

Mit viel Einsatz – sogar auch neben dem ÜK – meisterten sämtliche Gruppen die Aufgabe sehr gut und waren mit ihrem Resultat dementsprechend zufrieden.

Die stolzen Gewinner Ueli Ott, Livio Camenzind und Inthujan Balasubramaniam durften sich im Anschluss an die Siegerehrung in ihrer Liegeschaukel Bali ausruhen (Bild links).

Einige Impressionen von der Ausstellung:

Wir gratulieren zum Lehrabschluss!

In diesem Jahr haben im Kanton Bern über 60 Metallbauer/innen und Metallkonstrukteure/innen ihre Lehre erfolgreich abgeschlossen. Wir gratulieren ganz herzlich!

Die diesjährige Lehrabschlussfeier fand bei bei der Firma F. + H. Engel in Biel statt. Die Hauptdarsteller der Abschlussfeier waren zweifellos die Lehrabgänger, die ihr Fähigkeitszeugnis stolz den anwesenden Gästen präsentieren durften.

Ausgezeichnet wurden zudem:
Metallbauer 1. Rang: Pascal Nicolas Hostettler, Halter + Krebs, Niederwangen b. Bern
Metallbaukonstrukteure 1. Rang: Martin Habegger, von Niederhäusern AG, Erlenbach im Simmental

Bildlegende von links nach rechts: Reto Gfeller, Chefexperte Metallbauer; Pascal Nicolas Hostettler, Metallbauer 1. Rang; Jörg Ruegsegger, Grossrat, Präsident Berner Bauernverband, Gastredner; Martin Habegger, Metallbaukonstrukteur, 1. Rang; Christoph Wyler, Chefexperte Metallbaukonstrukteure; Fabian Engel, Geschäftsleiter F.+ H Engel AG, Gastgeber

«Eine einmalige Gelegenheit.»

Mitten in den Vorbereitungen auf die WorldSkills steht Metallbauer Rémy Mornod. Wie und was er trainiert schildert er im Interview.

Nach der Berufsmesse «Start» in Freiburg vor sechs Jahren stand für Rémy Mornod fest, dass er Metallbauer werden möchte. Er wurde es und zudem ein sehr erfolgreicher. Mit dem Sieg an den MetallSkills 2018 in Freiburg qualifizierte er sich so zur Teilnahme an den kommenden WorldSkills in Kazan. Im Moment steht er mitten in den Vorbereitungen und trainiert insgesamt sieben Monate lang dafür. Dies an einem eigens dafür nachgebildeten Wettkampftrainings-Arbeitsplatz, der die gleiche Einrichtung und Masse wie an den WorldSkills hat.

Wie haben Sie sich zur Teilnahme an den WorldSkills qualifiziert?
Mit dem Sieg an den MetalSkills in Freiburg im letzten August. Ich war darüber sehr glücklich und auch stolz darauf.

Was und wie trainieren Sie im Moment?
Ich reproduziere Werkstücke aus den Aufgaben von vergangenen WorldSkills-Wettbewerben. Ein besonderer Fokus liegt sicher auf dem Brennschneiden, das wir in der Schweiz ja nicht mehr in der Lehre haben.

Wie sieht Ihr Trainingsplan weiter aus?
Es stehen noch drei Werkstücke vergangener WorldSkills an sowie weitere kleinere Projekte. Zudem übe ich in dem Bereich, der sich als nötig zeigt.

Mit wie vielen Stunden Training rechnen Sie insgesamt?
Das Training dauert sieben Monate jeden Tag ungefähr acht Stunden lang. Mein Chef machte es möglich, dass ich so trainieren darf. Dafür bin ich sehr dankbar.

Wie hat die bevorstehende Teilnahme an den WorldSkills Ihr Leben verändert?
Mein Leben hat sich nicht gross verändert. Ich sehe in der Teilnahme an den WorldSkills eine einmalige Gelegenheit im Leben.

Die Wettkämpfe fordern sicher auch mental. Trainieren Sie in diesem Bereich ebenfalls?
Ja, es ist eine grosse mentale Beanspruchung. Auch für dieses Training habe ich ein Coaching.

Auf was an den WorldSkills sind Sie am meisten gespannt?
Am Anfang nimmt mich am meisten Wunder, welche Aufgabe gestellt wird und welches Stück es herzustellen gilt. Und am Ende natürlich die Resultate.

Welche Personen unterstützen Sie nebst Philippe Renevey?
Das ist sicher Stéphane Menoud als Berufsbildner, der mir zur Seite steht. Auch unterstützt mich unser Direktor Nadir Solenghi und mir erlaubt zu trainieren. Daneben ist meine Familie für mich da, die sogar auch nach Kazan reisen wird.

Was war bis jetzt das einprägsamste Erlebnis?
Bei der allgemeinen Vorbereitung waren es die Teamweekends der SwissSkills. Beim praktischen Training hier im Betrieb ist es die tolle Zusammenarbeit mit Phillipe Renevey und Stéphane Menoud.

Lernende Metallbauer zeigen ihr Können

Ein Metallbauer bei der Prüfung.

Angespannt, erwartungsvoll, konzentriert und leicht nervös waren total 37 Lernende, welche vom 4. bis 7. März 2019 die praktische Prüfung in drei verschiedenen Gruppen absolvierten. Während einem Tag stellten sie in der ÜK-Werkstatt in Lenzburg ihr Können unter Beweis.

Die Theorieprüfung wurde in derselben Woche in den normalen Schulbetrieb integriert. Sie beinhaltete die Fächer Berufskunde und Fachrechnen.

Im praktischen Teil wurde während sechs Stunden eine Waage hergestellt. Nur durch sehr genaues Arbeiten stand die Wippe mit den unterschiedlichen Schaukeln am Ende auch waagerecht da. Erfreulich sind die weitgehend sauber verschliffenen Ecken, der korrekte Zusammenbau der Einzelteile und die meist gute Qualität der Schweissnähte.

«Metall ist mein Leben»

«Metall ist mein Leben», sagt Phillip Loosli. Er verbringt einen grossen Teil seines Alltags mit dem Material und ist von der Vielfalt seines Berufs begeistert. Deshalb entschied er sich nach seinem Abschluss als Metallbauer gleich noch die Ausbildung zum Metallbaukonstrukteur anzuhängen. Was ihm in seinem Beruf besonders gut gefällt ist der Kontakt mit unterschiedlichsten Menschen, sei es im Team oder mit externen Kunden. Hier findest du das Porträt von Phillip Loosli in voller Länge und viel Wissenswertes rund um den Beruf des Metallbaukonstrukteurs.

Philipp Loosli

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