Wettbewerb der Metallbau-Lernenden

In der Berufsschule Lenzburg wurden die Gewinner des diesjährigen Lehrlingswettbewerbes gekürt. Die ganze Woche konnten die Meisterwerke in der Berufsschule Lenzburg begutachtet werden.

Bei der Anreise war die Verwunderung gross, ob dem grossen Andrang. Selbst der Verkehr, musste von einem Verkehrsdienst geregelt werden. Erst beim Betreten des Schulareals wurde klar, dass noch ein Grossanlass der Gemeinde ausgeführt wurde. Nichts desto trotz kam auch zur Prämierung nicht gerade wenig Publikum welches mit dieser Ausstellung bestimmt den spannenderen Anlass besuchen durfte.

Die Ausstellung war ein Barstreetfestival der etwas anderen Art. Auch wenn man beim Besuch der verschiedenen Theken nicht mit etwas Kühlem bedient wurde, waren die verschiedenen Ideen und Ausführungen dennoch erfrischend. Man war froh, steckte man nicht in der Haut der dreiköpfigen Jury bestehend aus Dorothee Schwarz, Geschäftsführerin Schwarz Stahl, Lenzburg, Martin Lehner, Inhaber Mettler Schlosserei Metallbau AG, Kölliken und Franz Arnold, Künstler aus Schafisheim.

Um 18.00 Uhr war es so weit und die nervösen Teilnehmer wurden endlich erlöst. Nach einer kurzen Begrüssung durch Joel Nietlisbach, Verantwortlicher Metaltec Aargau, welcher Träger des Wettbewerbes ist, wurden die Sieger bekannt gegeben.  Jeder der ersten drei Ränge wurde durch je ein Jurymitglied verkündet und auch begründet. Die Jury legte vier wichtige Kriterien fest, die sie besonders berücksichtigten bei der Bewertung. Wichtig war erstens eine saubere Ausführung bei der das handwerkliche Geschick unter Beweis gestellt werden konnte. Zweitens, und ebenso wichtig, dass man auch die praktischen Aspekte berücksichtigt hat und die Bar somit auch Benutzerfreundlich ist und nicht nur ein Kunstobjekt. Zum Dritten wurde der Komfort bewertet. Ist die Thekenhöhe angenehm? Sind die Barhocker bequem? Etc. Viertens war natürlich das Design ein wichtiger Punkt.

Als der Sieger verkündet wurde begründet Franz Arnold das Urteil damit, dass die Bar nicht nur optisch sehr ansprechend und praktisch sei, sondern, dass besonders die Liebe zum Detail und die sorgfältige Handarbeit der Bar besonders aufgefallen sei. Das freute den Gewinner, Raphael Lauener, umso mehr: «Ich habe viel Freizeit und Herzblut in diese Bar investiert».

Nach der Rangverkündung wurden nun doch alle Besucher und Teilnehmer zu einem kleinen Apéro eingeladen und konnten noch gesellig verweilen und den Abend gemütlich ausklingen lassen.