«Metallbau ein Handwerk mit goldenem Boden.»

«Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass Metallbauer ein Beruf mit Zukunft ist. Metall gilt als wertig, elegant und filigran – früher wie heute. Für mich hat dieses Handwerk einen goldenen Boden. Ich bin heute Geschäftsführer eines Metallbaubetriebs und habe ursprünglich Metallbauer gelernt, eine gute und bodenständige Grundlage. Besonders schätze ich an meinem Job die Projektarbeit. Das bedeutet, jeder Auftrag hat einen Anfang, aber auch ein Ende. Damit ist Abwechslung garantiert, man hat immer wieder mit anderen Kunden und Aufträgen zu tun. Die Ausbildung unserer Angestellten liegt mir sehr am Herzen, deshalb organisieren wir regelmässig Kurse und Weiterbildungen, da sehe ich uns in der Pflicht. Wir können auf diese Weise das Potenzial der Mitarbeitenden wecken und gleichzeitig den Betrieb weiterbringen. Mir ist auch wichtig, dass wir den unterschiedlichsten Leuten eine Chance auf dem Arbeitsmarkt geben, sie fördern, aber auch fordern. Von unseren Lernenden wünsche ich mir, dass sie initiativ sind und bleiben, ein Ziel vor Augen haben und vor allem Verantwortung übernehmen.»

Frank Hochueli, Metallbauingenieur

«Ich liebe die körperliche Arbeit und Abwechslung.»

Der angehende Metallbauer Benjamin Blasnig steht in der riesigen Halle seines Ausbildungsbetriebs. Er trägt Gehörschutz und Schutzbrille und ist voll konzentriert bei der Arbeit. Vor ihm liegen meterlange Stahlträger in Reih und Glied, an der Decke über ihm baumeln grosse Krane, die ihm helfen, die tonnenschweren Stahlbauten von A nach B zu heben. Ab und zu wirft er einen Blick auf die Konstruktionspläne, die hinter ihm an einer Metallwand befestigt sind, und arbeitet dann konzentriert weiter. Im Moment fertigt er Teile für den Neubau eines Einkaufszentrums an. Dabei ist das Schweissen ein wichtiger Bestandteil, die Funken fliegen, der Geräuschpegel ist hoch und die Luft riecht nach heissem Stahl.

Bildquelle: marclatzel.com

Noch vor nicht allzu langer Zeit sah die Umgebung von Benjamin Blasnig ganz anders aus. Er sass an einem Bürotisch, vor sich der Computer, und verrichtete Büroarbeiten. «Meine erste Ausbildung war eine kaufmännische Lehre, etwas komplett anderes. Allerdings war ich nicht glücklich, mein Kopf war nach einem Tag im Büro todmüde, körperlich war ich aber noch fit. Ich merkte bald, ich will etwas Handwerkliches machen, bei dem ich körperlich arbeiten kann.» Gesagt, getan. Benjamin suchte und fand seinen Ausbildungsplatz zum Metallbauer EFZ Fachrichtung Stahlbau. Die Verarbeitung von Stahl fasziniert Benjamin. «Das Handwerk mit Metall hat mich immer gereizt, im Stahlbau habe ich das gefunden, was ich gesucht habe. Ich habe das Grosse und Massive gern», meint Benjamin schmunzelnd. Als Metallbauer Fachrichtung Stahlbau errichtet Benjamin grosse Tragwerke, Brücken und Hallenbauten.

Metallbauer

Benjamin hat seinen Wechsel vom Büro in die Werkstatt noch nie bereut. «Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich. Ich kann es jeweils kaum erwarten, einen neuen Konstruktionsplan in den Händen zu halten. Ich brauche den Kopf, um die Pläne zu lesen und zu verstehen, und die Hände, um das Bauwerk umzusetzen, das ist extrem schön.» Besonders stolz ist Benjamin auf das Endprodukt. «Das Gefühl, wenn du über die Brücke fährst, an der du gearbeitet hast, ist unbezahlbar.» Im Moment arbeitet Benjamin gerade an einer Trägerkonstruktion für den Neubau eines grossen Einkaufszentrums. Die einzelnen Teile werden in der Werkstatt anhand der Konstruktionspläne gebaut. Zuerst wird das benötigte Material zugeschnitten, anschliessend beginnt die Verarbeitung. Dazu gehören auch Arbeiten wie das Schweissen, Bohren und Schleifen. Dafür stehen ihm in der Werkhalle moderne, teilweise auch computergesteuerte Maschinen zur Verfügung. «Dass ich ein Objekt von A bis Z herstellen kann, gefällt mir an meinem Job am besten. Zuerst studiere ich Pläne, bereite das benötigte Material vor, schweisse, bohre und lackiere. Am Schluss montiere ich es vor Ort auf der Baustelle. Schwindelfrei muss man auf alle Fälle sein, schliesslich arbeiten wir oft in schwindelerregender Höhe.» Diese Abwechslung mag Benjamin, «wir sind nicht nur in der Werkstatt, sondern fahren auch zum Kunden und montieren die Bauelemente. Das gibt Abwechslung in den Alltag.»

Benjamin konnte seine Metallbauerlehre um ein Jahr verkürzen, da er bereits eine Grundausbildung hat. In drei Jahren ist Benjamin dann ausgebildeter Metallbauer EFZ und er liebäugelt bereits wieder mit einem weiteren Beruf in der Metallbaubranche. «Die Fachrichtung Schmiedearbeiten finde ich auch hoch spannend. Aber zuerst will ich jetzt die Lehre erfolgreich abschliessen und dann schauen wir weiter.»

Benjamin Blasnig, 27, Metallbauer EFZ Fachrichtung Stahlbau im 2. Lehrjahr

Das Porträt von Benjamin Blasnig mit allen Informationen zum Beruf Metallbauer/in EFZ jetzt hier als PDF herunterladen.

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«Ich liebe die Arbeit mit Metall.»

Für Raul Robles gibt es gleich mehrere Gründe, weshalb er sich für die Ausbildung zum Metallbaupraktiker entschieden hat. «Ich habe schon immer sehr gern mit Metall gearbeitet und mein ehemaliger Lehrer hat mir den Beruf deshalb auch nahegelegt.» Nach einer Schnupperlehre war für Raul klar, dass er in der Metallbaubranche arbeiten möchte. «Es gefällt mir sehr gut und macht Spass. Besonders das Schweissen liebe ich. Die verschiedenen Schweissnähte, die es gibt, sind interessant. Schweissen will gelernt sein, je mehr man es macht, desto besser wird man.»

Besonders ärgerlich ist es für Raul, wenn er einen Fehler macht. «Das stresst mich sehr, ich will fehlerfrei arbeiten.» Aber Raul wird mit jedem Tag besser, in einem Jahr schliesst er seine Ausbildung zum Metallbaupraktiker ab und hat grosse Pläne: «Ich will eines Tages Ingenieur werden, ich möchte meine Mutter stolz machen, und wenn ich später einmal eine Familie habe, will ich für die Kinder gut sorgen können.» Ein junger Mann mit grossen Zielen. Er wisse schon, dass er dafür noch viel lernen müsse, aber das Wichtigste sei, motiviert und fleissig zu sein. Der nächste Schritt in der Laufbahn von Raul ist die Ausbildung zum Metallbauer EFZ, das sei für ihn bereits klar. Im Moment baut Raul gerade einen Grill. Zusammen mit seinen Schulkollegen gebe es bald eine Grillparty: «Das macht mich sehr stolz.»

Raul Robes, 21 Jahre, 1. Lehrjahr Metallbaupraktiker

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«Das fertige Produkt zu sehen, macht mich sehr stolz.»

Arbeitsbeginn für die angehende Metallbaukonstrukteurin Céline Werren ist 7.00 Uhr. Als Erstes checkt sie ihre Mails und erledigt einige Pendenzen, danach beginnt sie sofort mit ihrem aktuellen Projekt. Ein Kunde hat eine Erweiterung seines Balkons bestellt. Stolz zeigt Céline ihre Zeichnung des Balkons, die sie im CAD-Programm (Computer unterstütztes Zeichnen) erstellt hat. Mit diesem Programm arbeitet sie täglich. Hier entstehen Brücken, Fenster, Fassaden und sogar Fussballstadien. Es ist das tägliche Arbeitsmittel der angehenden Metallbaukonstrukteurin. Neben dem Balkongeländer konstruiert Céline auch eine Treppe im Aussenbereich sowie eine Türe mit speziellem Brandschutzsystem.

Bildquelle: marclatzel.com

Vom Büro auf die Baustelle
Céline sitzt aber nicht den ganzen Tag am Computer. «Ich bin auch auf der Baustelle unterwegs, um sogenannte Massaufnahmen zu machen. Das heisst, ich nehme vor Ort die exakten Masse, um genau arbeiten zu können.» Während des ganzen Projekts steht sie ständig im Kontakt mit den Architekten, den Kunden und den Metallbauern in der Werkstatt, die ihr Objekt herstellen. Céline ist im 1. Lehrjahr in der Ausbildung zur Metallbaukonstrukteurin und liebt ihren Beruf. «Ich habe die Begeisterung für den Metallbau von meinem Vater geerbt. Meine Eltern haben einen eigenen Metallbaubetrieb, und immer wenn wir als Familie mit dem Auto unterwegs sind, machen wir Abstecher, damit uns der Vater die von ihm konstruierten Objekte wie Türen, Balkongeländer oder Vordächer zeigen kann.» Das hat Céline geprägt, obwohl sie zuerst Kleinkindererzieherin werden wollte. Jetzt ist sie aber sehr froh, hat sie sich für den Beruf der Metallbaukonstrukteurin entschieden.

Die Begeisterung ist Céline Werren anzumerken, wenn sie von ihrem Beruf erzählt. «Es ist einfach ein spannender Job und sehr abwechslungsreich. Ich arbeite im Büro mit dem Computer, bin aber auch auf der Baustelle unterwegs. Ich bin ständig in Bewegung, gehe in die Werkstatt und schaue, wie weit meine Konstruktion schon fortgeschritten ist. Ich kann im Team arbeiten und stehe ständig mit unterschiedlichen Personen im Kontakt.» Besonders fasziniert ist Céline von den vielfältigen Konstruktionen, die sie kreieren kann. «Ich mache nie zweimal das Gleiche. Jedes Projekt ist eine Massanfertigung und hat eine andere Ausgangssituation. Man hat immer mit anderen Personen zu tun und das macht es extrem spannend.»

Ein Beruf für alle die Abwechslung möchten
Céline Werren besucht parallel zur vierjährigen Ausbildung die technische BMS. Das sei schon anstrengend, da sie zusätzlich noch viel lernen müsse, meint Céline. Aber sie weiss auch, dass ihr damit für ihre berufliche Zukunft einige Türen mehr offen stehen. Was genau Céline nach der Lehre machen will, weiss sie noch nicht. «Aber das hat ja noch etwas Zeit», meint Céline schmunzelnd. Wem empfiehlt Céline den Beruf des Metallbaukonstrukteurs, der Metallbaukonstrukteurin? «Allen, die gern im Büro am Computer arbeiten, aber gleichzeitig auch unterwegs sein und vor allem etwas erschaffen möchten.» Um die Lehre zur Metallbaukonstrukteurin erfolgreich abzuschliessen, brauche es aus ihrer Sicht ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, gute Mathematikkenntnisse, und man sollte offen und kontaktfreudig sein. «Ich kann Türen, Autounterstände, Passerellen und Fassaden erbauen – mir sind praktisch keine Grenzen gesetzt», sagt Céline stolz. Und meint mit einem Augenzwinkern: Sie habe es ihrem Vater schon gleichgetan und zeige ihren Freunden auch ab und zu die von ihr konstruierten Objekte.

Céline Werren, 17 Jahre, 1. Lehrjahr Metallbaukonstrukteurin EFZ

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«Als Metallbauer kann ich etwas erschaffen.»

Oliver Schürch ist in der Ausbildung zum Metallbauer. Er arbeitet in einem Betrieb für Metall-, Stahl- und Glasbau sowie Fassaden- und Stahlkonstruktionen. Dort werden Fassaden, Wintergärten, Türen, Fenster, Stahlkonstruktionen und vieles mehr hergestellt. In seinem Job als Metallbauer kann er anpacken, was ihm gut gefällt.

Am Morgen meldet sich Oliver Schürch zuerst bei seinem Berufsbildner. Gemeinsam planen sie den Tag und legen die Tagesziele fest. Danach geht es gleich los mit der ersten Aufgabe, die Oliver zum Teil selbstständig und zum Teil mit Hilfe seiner Arbeitskollegen ausführt. Im Moment baut Oliver massive Türen für den Keller in einem Schlosshotel. Dabei kann er auch seine Lieblingsarbeit ausüben – das Schweissen. «Je mehr man schweisst, desto besser wird man. Es braucht viel Feingefühl und Erfahrung, ich will immer die perfekte Schweissnaht machen.» Sobald die Türen fertiggestellt sind, wird Oliver diese zusammen im Team vor Ort montieren. Das bringe viel Abwechslung in den Alltag, meint Oliver.

Teamwork ist wichtig
Die Arbeit im Team gefällt Oliver gut. «Ich lerne täglich von den erfahrenen Mitarbeitern und gleichzeitig kann ich mein Wissen auch an die Lernenden unter mir weitergeben, das ist schön.» Was gefällt ihm besser, selbstständig zu arbeiten oder im  Team? «Es kommt auf die Arbeit an. Ich arbeite gerne selbstständig, vor allem bei kleineren Aufträgen. Ist es etwas komplizierter, bin ich jedoch immer froh, kann ich mir Tipps bei den Arbeitskollegen holen.» Seine Begeisterung für die Metallbaubranche hat ihn bei einer Schnupperlehre gepackt. «Ich kam in die riesige Halle mit den grossen Maschinen und es war voll Action. Es wurde geschweisst und gearbeitet, das hat bei mir gleich das Feuer für diesen Beruf entfacht. Ich war schon immer einer, der etwas anpacken will.»

Schweissen gehört auch zum Alltag von Oliver Schürch.

Abwechslungsreicher Alltag
Die Ausbildung zum Metallbauer ist körperlich anspruchsvoll und es braucht ein gutes Vorstellungsvermögen, um Pläne zu lesen, was auch ein wichtiger Bestandteil der Arbeit ist. Der Alltag von Oliver Schürch ist abwechslungsreich, und er sieht am Abend das Resultat seiner Arbeit. Wenn er an einem Gebäude vorbeifährt, bei dem er an der Fassade mitgearbeitet hat, sei er sehr stolz. Nicht so gerne führt er Serienarbeit durch. Immer das gleiche Stück herzustellen, sei sehr monoton, aber gehöre halt auch dazu. Besonders wichtig ist für Oliver das Team. «Das muss stimmen, schliesslich arbeite ich viel im Team. Ich mag Streitereien nicht, dann ist es mühsam zu arbeiten. Mir ist wichtig, dass man offen miteinander sprechen kann.»

Ausbildung-Metallbauer

Auch in der Freizeit davon profitieren
Oliver findet es toll, dass er sein Handwerk auch im privaten Bereich nutzen kann. So ist er mit seinem Wissen und Können gefragt, wenn es zum Beispiel eine Tür neu einzustellen gilt, die nicht mehr richtig schliesst. «Ich erinnere mich an ein Beispiel in der Pfadi, da ging es darum, bei einer Kiste ein Spannset anzuziehen. Ich schaute dem Treiben zu und schmunzelte ein bisschen, weil es nicht klappen wollte. Schliesslich erledigte ich das in wenigen Handgriffen und alle waren begeistert. Das ist so ein klassisches Beispiel, wo man merkt: Der kann anpacken!» Das mache ihn sehr stolz.

Oliver würde seinen Beruf jederzeit wieder wählen. «Er ist vielseitig, ich kann mich austoben, anpacken und mich selber einbringen. Ich lerne täglich sehr viel Neues und es ist eine super Grundausbildung.» Und auch die Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielfältig, deshalb hat Oliver die Qual der Wahl. Er hat sich noch nicht entschieden, was er nach der Ausbildung machen möchte. «Es gibt so viele Möglichkeiten, ich konnte mich noch nicht festlegen. Die Berufsmatura würde mich interessieren, aber ich habe ja noch etwas Zeit.»

Oliver Schürch 19 Jahre, 3. Lehrjahr Metallbauer EFZ Fachrichtung Metallbau

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Metallbauer Tobin Meyers wird beim Wettbewerb «Lehrling des Jahres» Dritter

Am 5. Dezember 2017 durfte sich Tobin Meyers als Dritter des Wettbewerbs «Lehrling des Jahres» beider Basel feiern lassen. Gegen 55 Lernende hatte er sich behauptet und erfreute sich nebst dem Erfolg an einem Geldpreis.

An der Preisverleihung im Congress Center Basel wurden alle Finalisten einem grossen Publikum vorgestellt und die Gewinner gekürt. Einen Podestplatz erreichte Metallbauer Tobin Meyers. An seinem Beruf mag er, dass man aus dem Rohmaterial, einem harten kalten Stahl durch die Bearbeitung ein schönes Produkt herstellen kann, das jeder sieht und in den Händen hat, wie beispielsweise ein Geländer. «Dieses kann man auch Freunden zeigen, das ist ein tolles Gefühl», meint er weiter.

Auch Michel Hasler, sein Berufsbildner bei der Jakob Gutknecht AG, weiss nur Gutes über ihn zu berichten. «Tobin ist ein talentierter, motivierter und sehr zuverlässiger junger Berufsmann, der mit beiden Beinen im Leben steht. Er ist ein Vollblut-Handwerker, der zu hundert Prozent hinter dem Metallbau steht.»

Nationaler Zukunftstag: Mädchen entdecken den Beruf Metallbauerin

Im Rahmen des nationalen Zukunftstages entdeckten schweizweit über 75 Schülerinnen der 5. bis 7. Klasse den Beruf Metallbauerin. Das Spezialprojekt «Mädchen-Technik-los!» stiess auf grosses Interesse. Die Mädchen stellten verschiedene Objekte her, bei der A. Lanz AG, Metallbau in Huttwil zum Beispiel kreierten die Mädchen einen Zeitungssammler. In der Technischen Fachschule durften die Mädchen ein Schmuckkästchen herstellen.

Der 9. November war ein ereignisreicher Tag für rund 75 Mädchen. Am nationalen Zukunftstag erhielten sie einen Einblick in die Welt des Metallbaus. Jede Schülerin stellte unter Aufsicht ein Objekt aus Metall her. Dabei lernten die Mädchen verschiedene Arbeitstechniken kennen und durften ihr Können beim Feilen, Bohren, Sägen und Schweissen zeigen.

Zufrieden ist man auch von Seiten des Koordinationsteams. AM Suisse, der Dachverband der Metallbaubrache koordinierte in Zusammenarbeit mit den Betrieben den Zukunftstag. Thomas Zimmermann, Leiter des Fachverbandes Metaltec Suisse ist sich sicher, dass der Tag bei den Mädchen nachhaltig in Erinnerung bleiben wird: «Uns ist es ein Anliegen, den Mädchen zu zeigen, dass der Beruf vielseitig und spannend ist sowie sehr gute Perspektiven für die berufliche Karriere bietet. Ich hoffe das ist uns gelungen.»

Zwei neue Sponsoren für metall+du

Ausbildung-Metallbau

Einen herzlichen Dank an unsere Sponsoren, die das Werbekonzept metall+du tatkräftig unterstützen. Wir freuen uns über unsere neuen Sponsoren:

  • Reynaers AG Aluminium Systeme
  • Gilgen Door Systems AG

Alle Sponsoren von metall+du, finden Sie unter diesem Link.

Werden auch Sie Sponsor, jetzt Infos anfordern. t.zimmermann@amsuisse.ch

 

Lehrling des Jahres: Jetzt für Tobin Meyers voten

Im Kanton Basel wird der «Lehrling des Jahres» gekürt. Nominiert ist auch Metallbauer Tobin Meyers von der Jakob Gutknecht AG, Muttenz.

Die Auszeichnung hat zum Ziel, die berufliche Grundbildung in der Region einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen und das Image der Berufslehre weiter zu steigern. Die Preisverleihung findet am 5. Dezember 2017 statt. Stimmen Sie jetzt für Tobin Meyers ab.

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Gurtner Metallbau AG und metall+du an der BUGA 17

Vom 27. bis 29. Oktober 2017 fand in Buchs die Gewerbeausstellung BUGA 17 statt. Die Gurtner Metallbau AG war mit einem Stand vor Ort und brachte so metall+du unter die Leute. Die Verantwortlichen freuten sich über ein erfolgreiches Wochenende, mit vielen interessanten Gesprächen und Begegnungen.

Dank der Nachwuchskampagne metall+du und dem Wettbewerb Beschlageinbau fanden Jung und Alt den Weg an den Stand. Interessierte konnten sich selber beim Zusammenbauen einer Türe versuchen und wurden gleichzeitig über den Beruf des Metallbauers informiert.

Übrigens: Die Mitarbeiter der Gurtner Metallbau AG sind auch Botschafter für metall+du. Sie werden aktuell mit den neuen, mit metall+du bedruckten T-Shirts und Pullovern ausgestattet. Die metall+du Mütze kommt bei den Mitarbeitern in der kälteren Jahreszeit ebenfalls sehr gut an.

Interessierte Unternehmen können jederzeit unter diesem LINK Kleidung von metall+du bestellen.

Metallbauer Michael Graf feierlich empfangen

Das WorldSkills-Abenteuer 2017 ist bereits wieder Geschichte. Der Metallbauer Michael Graf und Experte Roger Müller wurde zusammen mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer lautstark am Flughafen Zürich empfangen. Rund 1000 Angehörige, Freunde, Arbeitskollegen und Fans erwarten das SwissSkills Team, Expertinnen und Experten und die Delegationsleitung. Eine imposante Kulisse fürs Auge wie fürs Ohr: Transparente, ein rot-weisses Fahnen- und Fähnchenmeer, ohrenbetäubendes Kuhglockengeläut.

Michael Graf wurde herzlich mit einem Transparent des Fachverbands Metallbau, Metaltec Suisse, empfangen. Ihn erwartete eine besondere Überraschung als Geschenk: Und zwar ein 2-Gang Akku-Bohrschrauber von FEIN. Herzlichen Dank dafür!

 

WorldSkills 2017: Besondere Ehre für Michael Graf

Eine besondere Ehre wurde Metallbauer Michael Graf zuteil: An der Eröffnungsfeier durfte er die SwissSkills-Team-Glocke tragen. Der Wettkampf der Metallbauer startete mit Verzögerung aber ist jetzt in vollem Gange.

WorldSkills 2017: Metallbauer Michael Graf stellt sich vor

Der Metallbauer Michael Graf ist aktuell in Abu Dhabi und bereitet sich für die Weltmeisterschaften die WorldSkills vor. Vom 15. – 18. Oktober 2017 gilt es dann ernst, die WorldSkills beginnen und Michael wird vier Tage lang ein intensives Wettkampfprogramm absolvieren. Was er alles in seinem Beruf macht und wie sein Arbeitsalltag aussieht, zeigt er hier:

 

 

Die besten Lernenden der Westschweiz

Wie rund 500 andere Schweizer Lehrlinge hat auch Alain Frund im Juni 2017 die Lehrabschlussprüfungen als Metallbauer abgelegt. Mit einem Notendurchschnitt von 5,3 erzielte er das beste Resultat der Westschweiz.

Seit über zehn Jahren zeichnen Metaltec Romandie und AM Suisse die Westschweizer Lehrlinge mit den besten Lehrabschlussprüfungen aus. Die sechs Anwärter auf den Titel bester Westschweizer Lehrling 2017 besuchten am Donnerstag, 5. Oktober 2017 die Preisverleihung in Martigny, die während der Foire du Valais stattfand. Gemäss des diesjährigen 75 Jahre Jubiläums von Metaltec VS (früher Verband Walliser Metallbauunternehmen) wurde die Preisübergabe beim Stand des Ehrengasts durchgeführt.

Die Lernenden und ihre Arbeitgeber verbrachten mit den Vertretern der Dachverbände AM Suisse und Metaltec Romandie sowie der kantonalen Metallbau-Berufsverbände einen geselligen Nachmittag. Vor der Preisverleihung haben sich die sechs Lernenden auf ein Interview eingelassen. Anschliessend übergab Jean-Yves Schnetzler, Präsident von Metaltec Romandie, den Preis «bester Westschweizer Lernender 2017» an Alain Frund. Er absolvierte seine Lehre bei met X mat in Moutier. Im Interview mit Alain Frund sagte er uns: «Der Beruf ist vielseitig und du weisst nie, was am nächsten Tag auf dich zukommt. Man arbeitet körperlich, aber auch mit dem Kopf.»

Bester Lernender Metallbaukonstrukteur
Der Preis «bester Westschweizer Lernender 2017» im Beruf Metallbaukonstrukteur EFZ ging an den Waadtländer Damien Bays. Der Preisträger absolvierte seine Lehre bei Ouvrages métalliques SA in Nyon. Er erzählte uns: « Es ist ein umfassender Beruf und man bleibt nicht den ganzen Tag im Büro, sondern besucht verschiedene Baustellen und führt die Messungen durch. Der Beruf ist sehr abwechslungsreich und man macht jeden Tag etwas Neues.»

Die Metallbauberufe bieten den Lehrlingen eine spannende, abwechslungsreiche, aber auch anspruchsvolle Welt. AM Suisse verteilt im Rahmen ihrer Nachwuchswerbekampagne «metall+du» Interessenten eine Überraschungsbox. Hier kannst Du die Überraschungsbox bestellen.

Berufsschau Meier AG

Ausbildung-Metallbauer

Was macht ein Metallbauer? Wie ist der Tagesablauf in der Werkstatt? Was gehört alles zu den Aufgaben eines Metallbauers? Die Meier AG aus Fischbach-Göslikon hat zwei spannende Tage für interessierte Jugendliche veranstaltet. An der Berufsschau konnten die Schüler einen praxisnahen Einblick in die Welt des Metallbaus gewinnen.

Was ein Metallbauer genau macht und welche Anforderungen Du für die Ausbildung mitbringen musst, kannst Du hier nachlesen.

Medienmitteilung: Michael Graf auf dem Weg nach Abu Dhabi

Der Metallbauer Michael Graf aus Marbach im Kanton St. Gallen vertritt die Schweiz vom 15. bis 18. Oktober 2017 an den Berufsweltmeisterschaften in Abu Dhabi. Zurzeit befindet er sich mit den Vorbereitungen auf der Zielgeraden für ein herausforderndes Wettkampfprogramm.

 Michael Graf aus Marbach hat im letzten Jahr an den Schweizermeisterschaften MetalSkills mitgemacht und sich so die Teilnahme an den WorldSkills 2017 gesichert. An den Weltmeisterschaften in Abu Dhabi werden über 1200 junge Berufsleute aus 76 Nationen in rund 50 Berufen um den Weltmeistertitel kämpfen. Die WorldSkills in Abu Dhabi finden vom 15. bis 18. Oktober 2017 statt.

Der 20-Jährige befindet sich im Endspurt der Vorbereitungen für die Weltmeisterschaft. Tägliche Arbeitspraxis und Erfahrung sammelt er bei seinem Arbeitgeber, der Ferdinand Hasler AG in Altstätten. In einem speziellen Vorbereitungsprogramm hat Michael Graf verschiedene Trainingseinheiten besucht. Dabei lernte er zum Beispiel den Umgang mit der Presse und übte, Interviews für Zeitungen, Radio und Fernsehstation zu geben. Ein weiterer wichtiger Teil der Vorbereitung war das Mentaltraining. Mit seinem Coach und Experten Roger Müller feilte er an verschiedenen Arbeitstechniken. Dabei legte er ein besonderes Augenmerk auf die Sauberkeit und Exaktheit in der Verarbeitung sowie der Einhaltung der Masse.

Ab dem 8. Oktober 2017 gilt es ernst. Das SwissSkills-Team besteigt das Flugzeug Richtung Abu Dhabi. Michael Graf freut sich auf die Zeit in Abu Dhabi: «Die Konkurrenz wird gross sein. Dessen bin ich mir bewusst. Jedoch setze ich alles daran, mein Bestes zu geben und für den Erfolg zu kämpfen.» Neben dem fachlichen Können zählen bei der Weltmeisterschaft vor allem auch die richtige Zeiteinteilung und ein guter Umgang mit dem psychischen Druck.

Metallbauer ist ein vielseitiger Beruf

Metallbauer und Metallbauerinnen stellen Metall-, Stahl-, Fenster- und Fassadenbauteile her. Das bedeutet, sie studieren Baupläne, bereiten Materialien vor und schneiden diese mit den entsprechenden Maschinen oder von Hand in die richtige Form. Sie transportieren die fertigen Produkte auf die Baustelle und montieren sie dort in Teamarbeit anhand der Pläne. Metallbauer und Metallbauerinnen arbeiten vorzugsweise mit Aluminium und Stahl in der Herstellung und Montage von Türen, Fenstern, Toren sowie Vordächern, Glasfassaden und Glasdächern. Oder vorwiegend mit Walzprofilen aus Stahl in der Herstellung und Montage von Stahlhallen, Brücken, Treppen, Passerellen oder im Anlagenbau. Metallbauer und Metallbauerinnen müssen handwerklich geschickt und teamfähig sein.

>>Download Medienmitteilung als PDF

>>Fotos Michael Graf 

WorldSkills: Metallbauer Michael Graf im Endspurt

In rund einem Monat geht für Metallbauer Michael Graf das Abenteuer WorldSkills in Abu Dhabi los. Wie geht es ihm kurz vor dem Wettkampf? Und wie sind die Vorbereitungen gelaufen? Michael Graf erzählt.

Meine Wettbewerbsaufgabe in Abu Dhabi kurz erklärt

Metallbauer ist ein vielseitiger Beruf. Schweissen, Schrauben, Nieten sowie Trennen, Schleifen, Scheren, Abkanten sind nur einige Techniken. Dadurch entstehen vielseitige und interessante Produkte .

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf?

Mich begeistert die Vielseitigkeit des Metallbauers. Er ist sehr abwechslungsreich, hat man doch mit verschiedenen Materialien zu tun und jedes hat verschiedene Eigenschaften in der Verarbeitung. Das benötigt Fingerspitzengefühl. Diese Herausforderung erfüllt mich mit Stolz.

Wie haben Sie sich qualifiziert?

An den Berufs – Schweizermeisterschaften in Martigny wurde ich Zweiter. Der Erstplatzierte ist zur Teilnahme an den World Skills verhindert. So kommt mir die Ehre zuteil, die Schweiz in Abu Dhabi zu vertreten.

Wie trainieren Sie für die WorldSkills Abu Dhabi?

Mein Coach und Betreuer hat für mich ein Trainingsprogramm zusammengestellt. In den Trainingswochen werden die verschiedenen Arbeitstechniken intensiv geübt und geprobt. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Sauberkeit und Exaktheit in der Verarbeitung sowie der Einhaltung der Masse.

Was sind Ihre Erwartungen?

Die Konkurrenz wird gross sein. Dessen bin ich mir bewusst. Jedoch setze ich alles daran, mein Bestes zu geben und für den Erfolg zu kämpfen.

Dieses Interview wurde von www.swiss-skills.ch zur Verfügung gestellt.