Neu auf dem Stundenplan: Metallwerken

In der neuen Handelszeitungs-Beilage zum Thema Stahl wird auch über das Pilotprojekt von Metaltec Suisse berichtet, das Kindern und Jugendlichen die Arbeit mit Metall schmackhaft machen möchte. In sechs Klassen in den Kantonen Aargau und Luzern läuft ab Beginn 2020 ein Pilotprojekt. Hinter der Idee des Pilotprojektes stehen die Verantwortlichen von metall+du.

Hier geht es zum kompletten Artikel.

Gewerbemesse in Bülach

Ende Oktober fand in Bülach die Gewerbemesse statt.

Am Stand der Kunstschlosserei Hiltebrand aus Höri hatten Kinder und Jugendliche die Möglichkeit selber Windräder zu machen.

Die Verantwortlichen am Stand durften zudem zahlreiche Fragen zum Beruf Metallbauer/in beantworten.

Zukunftstag in der Berufsschule Lenzburg

An der Berufsschule Lenzburg steht auch dieses Jahr der Zukunftstag wieder unter dem Motto „Mädchen-Technik-los!“. 16 Mädchen haben sich für den 14. November angemeldet, um Einblick in den Beruf Metallbauerin zu erhalten.

Die Schülerinnen dürfen gleich selbst Hand anlegen und werden im Verlauf des Tages ihre eigene Metallrose fertigen. „Zu Beginn des Tages gehen viele Mädchen noch zaghaft mit dem Werkzeug und den Maschinen um. Das legt sich aber oft im Verlauf des Tages“, sagt der Verantwortliche des Tages Martin Strzodka, der diesen Tag nicht zum ersten Mal durchführt.

Das Ziel des Tages ist ein reibungsloser Ablauf und dass die Schülerinnen am Ende ihr fertiges Werkstück mit nach Hause nehmen können. Natürlich sollen die Jugendlichen auch Spass an der Arbeit haben und ein Gefühl dafür zu bekommen, was eine Metallbauerin im Alltag für Aufgaben zu bewältigen hat.

Martin Strzodka bestätigt, dass es an solchen Schnuppertagen einen Unterschied gibt zwischen Mädchen und Jungen: „Mädchen sind am Anfang oft weniger mutig im Umgang mit den Werkzeugen als Jungen. Der Lärm und die sprühenden Funken schrecken sie im Gegensatz zu den Jungen eher ab.

Am späteren Nachmittag sind auch die Eltern der teilnehmenden Schülerinnen in die Berufsschule Lenzburg eingeladen. Bei einem gemeinsamen Apéro werden die Erlebnisse des Tages ausgetauscht und die Werkstücke bewundert. Erfahrungsgemäss sind sowohl die Schülerinnen wie auch ihre Eltern stolz darauf, was an diesem Tag geleistet wurde. „Wir hoffen natürlich sehr, dass unter den Jugendlichen auch zukünftige Metallbauerinnen sind“, sagt Martin Strzodka zum Abschluss.

Mädchen-Technik-los! am Zukunftstag

Am 14. November 2019 ist es wieder soweit: der nationale Zukunftstag steht vor der Tür. Der Tag soll jungen Menschen Perspektiven aufzeigen und ihnen die Berufswahl erleichtern. In der ganzen Schweiz öffnen hunderte von Betrieben, Hochschulen und Organisationen die Türen für den interessierten Nachwuchs. Diverse Spezialprojekte ermöglichen Seitenwechsel für Mädchen und Buben.

Eines dieser Spezialangebote ist das Projekt „Mädchen-Technik-los!“, dass unter anderem durch die AM Suisse unterstützt wird. Ziel ist es, Mädchen für die Berufe in der Metallbaubranche zu begeistern und ihnen zu zeigen, dass dies nicht nur Männerberufe sind. In diesem Jahr werden wieder zahlreiche Schülerinnen den Beruf Metallbauerin entdecken.

Dies können sie unter anderem an der Berufsschule in Lenzburg tun, welche sich zum wiederholten Male am Projekt Mädchen-Technik-los! beteiligt. Einen ausführlichen Bericht zum Zukunftstag in Lenzburg gibt es nächste Woche zu lesen.

Berufsschau 2019 in Pratteln

Letzte Woche fand von Mittwoch bis Sonntag im Kultur- und Sportzentrum Pratteln die Berufsschau 2019 statt.

Der Stand von metall+du erfreute sich grosser Beliebtheit. Nebst nützlichen Infos zu den Berufen in der Metallbaubranche durften interessierte Jugendliche auch gleich selbst Hand anlegen und eine Blumenvase schweissen.

Auf die Box, fertig los!

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift metall erklärt Thomas Acherman, Leiter Arbeitsgruppe metall+du, wie die Überraschungsbox funktioniert.

Sie ist das Herzstück von metall+du. In der Box befinden sich die wichtigsten Informationen zu den drei Lehrberufen in der Metallbaubranche. Die Box ist für Schnupperlehrlinge gedacht und wird im Idealfall bereits vor Beginn der Schnupperlehre bestellt und den Jugendlichen nach Hause geliefert.

Wie der Prozess genau funktioniert, kann hier im vollständigen Artikel nachgelesen werden.

Strahlender Gewinner der ab‘ 19

An der Aargauischen Berufsschau ab’19 konnten die Besucherinnen und Besucher am Stand von metall+du an einem Wettbewerb teilnehmen (Artikel zur ab’19). Insgesamt haben über 400 Personen mitgemacht. Zu gewinnen gab es ein iPad für den 1. Platz sowie je ein iTunes-Gutschein für die Plätze 2 und 3.

Jetzt sind die glücklichen Gewinner bekannt:

1. Platz: M. Hess aus Seon (im Bild)
2. Platz: J. Kappeler aus Niederlenz
3. Platz: S. Bucher aus Lenzburg

Wir gratulieren den Gewinnern und wünschen viel Spass mit den Preisen!

Tag der offenen Tür bei Vettiger Metallbau

Am Samstag, 21. September 2019 fand bei der Vettiger Metallbau AG in Oberbüren der Tag der offenen Tür statt.

Der Tag war ein voller Erfolg und auch der Lernendenstand war sehr gut besucht.

Berufsbesichtigung bei Gurtner Metallbau

Am 26. September 2019 hat die Gurtner Metallbau AG aus Buchs in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverband und der Schule Aarau zum Berufsbesichtigungstag für Oberstufenschülerinnen und -schüler eingeladen.

Nach einer kurzen Vorstellung der Berufe im Metallbau bekamen die Schülerinnen und Schüler beim Firmenrundgang Einblick in die laufende Produktion. Anschliessend durften alle selber noch Hand anlegen und einen Traktor herstellen. Der Anlass war ein grosser Erfolg.

Gewerbeschau bei der Jakob Gutknecht AG

Am 21. September 2019 öffnete die Jakob Gutknecht AG in Muttenz anlässlich einer Gewerbeschau ihre Türen.

Interessierte Jugendliche konnten mit Lernenden aus dem Metallbau einen Einblick in die spannenden Berufe erhaschen.

Lehrstellenparcours bei Bühlmann

Bei der Bühlmann Metallbau AG in Littau fand diese Woche ein Lehrstellenparcours statt.

Interessierte Jugendliche konnten an diesem Parcours den Betrieb kennenlernen und enthielten nützliche Informationen rund um die Berufslehren im Metallbau.

Berner Ausbildungsmesse BAM

Vom 6. bis am 10. September 2019 findet auf dem BERNEXPO-Gelände die Berner Ausbildungsmesse BAM statt. Die BAM ist jeweils von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet.

Metall+du ist mit einem Stand an der BAM vertreten, um interessierte Jugendliche und ihre Eltern über die Metallberufe zu informieren.

Am Wochenende konnten die Auszubildenden bereits fleissig Fragen der interessierten Jugendlichen rund um die Metallberufe beantworten.

Grosses Interesse an der ab’19

Am vierten Tag der Aargauischen Berufsschau ab’19 ziehen die Verantwortlichen eine positive erste Bilanz. Der Stand von metall+du lockt mit einer spannenden Challenge die jungen Besucherinnen und Besucher an. Die Jugendlichen dürfen sich daran versuchen, einen Türflügel erst auseinander und anschliessend in möglichst unter zwei Minuten wieder zusammen zu bauen. Wem dies gelingt, kann tolle Preise gewinnen und zusätzlich noch an einer Verlosung teilnehmen.

Martin Strzodka, ÜK-Leiter des Metaltec Aargau und Verantwortlicher am Stand, ist mit dem Auftakt der Messe zufrieden und freut sich über das grosse Interesse. Gespannt ist er aber besonders auf das Wochenende: «Samstags und sonntags kommt noch einmal eine ganz andere Klientel. Unter der Woche haben wir viele Schülerinnen und Schüler, welche von der Schule den Auftrag bekommen einige Berufe kennenzulernen. Am Wochenende kommen die Jugendlichen häufig mit den Eltern und steuern gezielt die Berufe an, für welche sie sich wirklich interessieren.»

Es ist aber auch wichtig, genau jene Jugendlichen für den Beruf zu begeistern, die sich noch nicht ganz sicher sind. Die Auszubildenden, die am Stand mithelfen, können besonders gut von ihren Erfahrungen berichten und auf die jungen Leute eingehen.
Das bestätigt auf Martin Strzodka: «Die Auszubildenden tragen entscheidend zum Erfolg unseres Standes bei.»

Die Aargauische Berufsschau dauert noch bis am 8. September 2019 um 16:00 Uhr und findet auf dem Tägerhard-Gelände in Wettingen statt.

Aargauische Berufsschau ab’19

Die Aargauische Berufsschau ab’19 findet vom Dienstag, 3. bis Sonntag, 8. September 2019 auf dem Tägerhard-Gelände in Wettingen statt. Das Gelände ist jeweils von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet.

Metall+du ist ebenfalls mit einem Stand vertreten und bereit, den Jugendlichen sämtliche Fragen rund um die Berufe im Metallbau zu beantworten.

Lehrstellenbörse Emmental

Die Lehrstellenbörse Emmental in Langnau war ein voller Erfolg! Aus dem ganzen Emmental kamen Schulklassen mit dem Car nach Langnau. Bei der Lehrstellenbörse Emmental zeigten die unterschiedlichsten Firmen ihr Angebot und die Schülerinnen und Schüler konnten Fragen stellen.

Die über 50 Ausstehler aus der Region gewährten den Jugendlichen einen Einblick in Ihr Berufsfeld. An manchen Ständen konnten die Jugendlichen selbst Hand anlegen, Schnupperlehren wurden vereinbart und freie Lehrstellen besetzt.

Auch die swissFineLine AG war mit von der Partie. Die Verantwortlichen konnten viele Jugendliche für die Metallbaubranche begeistern und haben 30 Interessenten für eine Schnupperlehre gewonnen. Ein voller Erfolg also!

Die WorldSkills 2019

Emotionale Tage und viel harte Arbeit. Die WorldSkills 2019 sind für den Freiburger Metallbauer Rémy Mornod nun vorbei. Für eine Medaille reichte es zwar nicht, trotzdem eine tolle Erfahrung für das ganze Team. Wir gratulieren zu dieser tollen Leistung und wünschen gute Erholung von den strengen Wettkampftagen.

Voller Einsatz an den WorldSkills 2019

Heute Montag findet bereits der letzte Wettkampftag an den Berufsweltmeisterschften in Kazan statt. In den letzten drei Tagen hat Metallbauer Rémy Mornod hochkonzentriert gearbeitet. Ob es für eine Medaille reicht, wird am Dienstagabend bekanntgegeben.

Einige Impressionen vom Wettkampf:

Eröffnungsfeier der Worldskills 2019 im Kazan Arena Stadium

10 Tonnen Material verladen

Am vergangenen Samstag haben die Wettkämpferinnen und Wettkämpfer des SwissSkills-Team auf dem Gelände der RUAG in Emmen ihr Material für die anstehende Berufsweltmeisterschaft in Russland verladen.

Mit dabei war auch der Westschweizer Metallbauer Rémy Mornod. Gemeinsam mit seinen Mitstreiterinnen und Mitstreiter verpackte er sein Material fein säuberlich und lud es auf einen Sattelschlepper. Dieser wird auf dem Landweg rund 3500 Kilometer zurücklegen und das benötigte Material sicher nach Russland bringen.

Metallbauer zeigen ihr Können

Die diesjährige Projektarbeit der Metallbauer des Berufsbildungszentrums Pfäffikon stand unter dem sommerlichen Motto „Relax“. In Gruppenarbeiten mussten die angehenden Metallbauer ihre eigene Liege entwerfen, konstruieren und anfertigen. Dabei war auch besonders wichtig, dass die Projektarbeiten die Materialvielfalt des Metallbauers möglichst gut repräsentierten. Als Material war sowohl Stahl oder Chromnickelstahl als auch Aluminium möglich, dies in Verbindung mit Holz und Glas.

Mit viel Einsatz – sogar auch neben dem ÜK – meisterten sämtliche Gruppen die Aufgabe sehr gut und waren mit ihrem Resultat dementsprechend zufrieden.

Die stolzen Gewinner Ueli Ott, Livio Camenzind und Inthujan Balasubramaniam durften sich im Anschluss an die Siegerehrung in ihrer Liegeschaukel Bali ausruhen (Bild links).

Einige Impressionen von der Ausstellung:

Wir gratulieren zum Lehrabschluss!

In diesem Jahr haben im Kanton Bern über 60 Metallbauer/innen und Metallkonstrukteure/innen ihre Lehre erfolgreich abgeschlossen. Wir gratulieren ganz herzlich!

Die diesjährige Lehrabschlussfeier fand bei bei der Firma F. + H. Engel in Biel statt. Die Hauptdarsteller der Abschlussfeier waren zweifellos die Lehrabgänger, die ihr Fähigkeitszeugnis stolz den anwesenden Gästen präsentieren durften.

Ausgezeichnet wurden zudem:
Metallbauer 1. Rang: Pascal Nicolas Hostettler, Halter + Krebs, Niederwangen b. Bern
Metallbaukonstrukteure 1. Rang: Martin Habegger, von Niederhäusern AG, Erlenbach im Simmental

Bildlegende von links nach rechts: Reto Gfeller, Chefexperte Metallbauer; Pascal Nicolas Hostettler, Metallbauer 1. Rang; Jörg Ruegsegger, Grossrat, Präsident Berner Bauernverband, Gastredner; Martin Habegger, Metallbaukonstrukteur, 1. Rang; Christoph Wyler, Chefexperte Metallbaukonstrukteure; Fabian Engel, Geschäftsleiter F.+ H Engel AG, Gastgeber

«Eine einmalige Gelegenheit.»

Mitten in den Vorbereitungen auf die WorldSkills steht Metallbauer Rémy Mornod. Wie und was er trainiert schildert er im Interview.

Nach der Berufsmesse «Start» in Freiburg vor sechs Jahren stand für Rémy Mornod fest, dass er Metallbauer werden möchte. Er wurde es und zudem ein sehr erfolgreicher. Mit dem Sieg an den MetallSkills 2018 in Freiburg qualifizierte er sich so zur Teilnahme an den kommenden WorldSkills in Kazan. Im Moment steht er mitten in den Vorbereitungen und trainiert insgesamt sieben Monate lang dafür. Dies an einem eigens dafür nachgebildeten Wettkampftrainings-Arbeitsplatz, der die gleiche Einrichtung und Masse wie an den WorldSkills hat.

Wie haben Sie sich zur Teilnahme an den WorldSkills qualifiziert?
Mit dem Sieg an den MetalSkills in Freiburg im letzten August. Ich war darüber sehr glücklich und auch stolz darauf.

Was und wie trainieren Sie im Moment?
Ich reproduziere Werkstücke aus den Aufgaben von vergangenen WorldSkills-Wettbewerben. Ein besonderer Fokus liegt sicher auf dem Brennschneiden, das wir in der Schweiz ja nicht mehr in der Lehre haben.

Wie sieht Ihr Trainingsplan weiter aus?
Es stehen noch drei Werkstücke vergangener WorldSkills an sowie weitere kleinere Projekte. Zudem übe ich in dem Bereich, der sich als nötig zeigt.

Mit wie vielen Stunden Training rechnen Sie insgesamt?
Das Training dauert sieben Monate jeden Tag ungefähr acht Stunden lang. Mein Chef machte es möglich, dass ich so trainieren darf. Dafür bin ich sehr dankbar.

Wie hat die bevorstehende Teilnahme an den WorldSkills Ihr Leben verändert?
Mein Leben hat sich nicht gross verändert. Ich sehe in der Teilnahme an den WorldSkills eine einmalige Gelegenheit im Leben.

Die Wettkämpfe fordern sicher auch mental. Trainieren Sie in diesem Bereich ebenfalls?
Ja, es ist eine grosse mentale Beanspruchung. Auch für dieses Training habe ich ein Coaching.

Auf was an den WorldSkills sind Sie am meisten gespannt?
Am Anfang nimmt mich am meisten Wunder, welche Aufgabe gestellt wird und welches Stück es herzustellen gilt. Und am Ende natürlich die Resultate.

Welche Personen unterstützen Sie nebst Philippe Renevey?
Das ist sicher Stéphane Menoud als Berufsbildner, der mir zur Seite steht. Auch unterstützt mich unser Direktor Nadir Solenghi und mir erlaubt zu trainieren. Daneben ist meine Familie für mich da, die sogar auch nach Kazan reisen wird.

Was war bis jetzt das einprägsamste Erlebnis?
Bei der allgemeinen Vorbereitung waren es die Teamweekends der SwissSkills. Beim praktischen Training hier im Betrieb ist es die tolle Zusammenarbeit mit Phillipe Renevey und Stéphane Menoud.